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Autorin sagt: Schweizer hat aus Zecken Biowaffen entwickelt

Die Lyme-Borreliose soll sich nach einem militärischen Experiment verbreitet haben. Die USA wollen diese Theorie nun untersuchen lassen.

Willy Burgdorfer 1954 in seinem Labor in Hamilton, Montana. Hier hat er an Zecken geforscht und soll dabei auch an einem Biowaffenprogramm beteiligt gewesen sein. Bild: Rocky Mountain Laboratories Historical Collection

Willy Burgdorfer 1954 in seinem Labor in Hamilton, Montana. Hier hat er an Zecken geforscht und soll dabei auch an einem Biowaffenprogramm beteiligt gewesen sein. Bild: Rocky Mountain Laboratories Historical Collection

Andreas Frei@andreasfrei

In der Schweiz erkranken jedes Jahr 10'000 Menschen an der durch Zecken übertragenen Lyme-Borreliose, schätzt das Bundesamt für Gesundheit. Die Krankheit kann schwere Schäden verursachen, wenn sie nicht behandelt wird.

In den USA, wo je nach Schätzung zwischen 300'000 und 437'000 Menschen jährlich an Borreliose erkranken, hat nun ein Politiker einen schwerwiegenden Verdacht zur Herkunft der Bakterien: Der Kongressabgeordnete Chris Smith geht Hinweisen nach, wonach die Ausbreitung von Lyme-Borreliose auf Experimente des amerikanischen Verteidigungsministeriums zurückgehen könnte. Er hat dazu im Repräsentantenhaus einen Vorstoss durchgebracht, um seine Theorie überprüfen zu lassen. Wenn nun auch der Senat zustimmt, dann muss das Pentagon untersuchen, ob die USA zwischen 1950 und 1975 Zecken und Insekten als biologische Waffen entwickelt haben und ob diese aus den Labors entkommen sein könnten.

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