Nord- und Südkorea vereinbaren drittes Gipfeltreffen

Die Staatschefs Kim Jong Un und Moon Jae-in kommen erstmals in Pyongyang zusammen.

Die Staatschefs Kim Jong Un und Moon Jae-in bei ihrem Treffen Ende April.

Die Staatschefs Kim Jong Un und Moon Jae-in bei ihrem Treffen Ende April. Bild: AFP

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Nord- und Südkorea haben sich auf ein weiteres Gipfeltreffen im September in Pyongyang verständigt. Führende Vertreter der beiden Länder einigten sich nach Angaben beider Seiten am Montag bei Gesprächen im Grenzort Panmunjom auf den Termin.

Auch über weitere Einzelheiten des Treffens sei Einigkeit erzielt, sagte der Vorsitzende des nordkoreanischen Komitees für Wiedervereinigung, Ri Son Gwon, ohne diese allerdings zu benennen.

Südkoreas Präsident Moon Jae In und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hatten sich im April in Panmunjom getroffen und eine weitere Begegnung für den Herbst in der nordkoreanischen Hauptstadt Pyongyang vereinbart. Im Mai hatten sich die beiden überraschend ein weiteres Mal getroffen.

Die Forderung der USA

Im Juni war Kim mit US-Präsident Donald Trump in Singapur zusammengekommen. Dabei hatten beide beschlossen, auf eine atomare Abrüstung Nordkoreas hinzuarbeiten. Konkrete Vereinbarungen wurden bislang nicht ausgehandelt.

Die USA beharren darauf, dass während der Verhandlungen der Sanktionsdruck auf Nordkorea aufrechterhalten bleibt. Nordkorea kritisiert deswegen die USA. Seit 2006 hat der UN-Sicherheitsrat Nordkorea mit zahlreichen Sanktionen belegt, um dem Land Geldquellen für das Atomprogramm trockenzulegen. (nlu/sda)

Erstellt: 13.08.2018, 11:33 Uhr

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