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Glosse zum NobelpreisAuf zum weltliterarischen Tanz!

Der diesjährige Literaturnobelpreis ist vergeben. Wir hatten kein Glück, die Schweiz wurde wieder nicht berücksichtigt. Es ist an der Zeit, einen geeigneten Kandidaten aufzubauen und ihn als Ersten ins Ziel zu bringen.

Hier muss die Schweiz mit ihrem Bewerbungsdossier präsent sein, denn hier fällt jeweils die Entscheidung: Nobel-Sitzungssaal der Schwedischen Akademie in Stockholm.
Hier muss die Schweiz mit ihrem Bewerbungsdossier präsent sein, denn hier fällt jeweils die Entscheidung: Nobel-Sitzungssaal der Schwedischen Akademie in Stockholm.
Foto: Voe Stern

Nein, ich hatte kein Glück mit meiner Wette auf den Literaturnobelpreisträger dieses Jahr. Also, genauer gesagt: Das Glück war mir schon lange nicht mehr hold. Tippe ich auf einen Mann, wird garantiert eine Frau gekürt. Spüre ich, dass jetzt Lateinamerika an der Reihe ist, geht der Preis nach Asien. Setze ich auf einen sprachmächtigen Lyriker, wird der Name eines grossen Epikers verkündet. Ich glaube, künftig muss ich konsequent kontraintuitiv vorgehen.

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