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«Auf der Strasse findet eine kriegsähnliche Aufrüstung statt»

2008 reichte Nationalrat Bastien Girod die Stopp-Offroader-Initiative ein – nun will er wieder gegen grosse Autos vorgehen.

Bald sind es zehn Jahre her, dass Sie zusammen mit den Jungen Grünen die Offroader-Initiative eingereicht haben. Sie forderten «menschenfreundlichere Fahrzeuge». Sind das die Autos heute?

Die Initiative wurde 2011 zurückgezogen, weil der Bundesrat versprach, auf Autos mit hohem Schadstoffausstoss eine Abgabe zu erheben. Das 2012 eingeführte CO2-Gesetz bringt aber gemäss Statistik nichts: Schweizer stehen weiterhin auf grosse und starke Autos.

Die Schweiz erlebt aber weiterhin einen anhaltenden Boom von Geländewagen und PS-starken Autos.

Das Gesetz greift aber nicht: Ende 2015 hätte der durchschnittliche CO2-Ausstoss noch 130 Gramm betragen sollen, nun liegt er bei 134 Gramm. Dazu kommt, dass er effektiv laut der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) bei 170 bis 190 Gramm liegt – also genauso hoch wie vor mehr als zehn Jahren.

Letztes Jahr musste die Autobranche aber bloss 2,4 Millionen Franken bezahlen, und die Emissionen nahmen nur um 1 Prozent ab.

Auch bei der Verkehrssicherheit läuft es nicht nach Ihrem Gusto. Gemäss einer von der «SonntagsZeitung» veröffentlichten Auswertung der Axa Winterthur haben sämtliche Autos aus teuren und luxuriösen Kategorien eine deutlich höhere Unfallhäufigkeit.

Zum Beispiel?

Gerade die linksgrüne Stadt Zürich macht diesbezüglich praktisch nichts, wie der TA mehrmals berichtete.

Kleinere Parkplätze?

Damit erklären Sie vielen Autofahrern de facto den Krieg. Würde dies das bereits angespannte Verhältnis zu den ländlichen Gebieten nicht verstärken?

Aber mehr Kontrollen, kleinere Parkplätze – das ist doch auch schikanös?