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Modelabel macht FestivalAuch Gucci hat jetzt seine Serie

Film, Streaming und Laufsteg fliessen immer stärker ineinander. Zur Perfektion bringt dies nun das Label Gucci mit einer eigenen Miniserie. Eigenartig, dass davor noch niemand auf die Idee gekommen ist.

So geht Mode 2021: Silvia Calderoni in der Gucci-Serie «Ouverture of Something that Never Ended».
So geht Mode 2021: Silvia Calderoni in der Gucci-Serie «Ouverture of Something that Never Ended».
Foto: Gus Van Sant

«Die Farbe von Fuchsfellen gefällt mir», sagt die italienische Schauspielerin in einem Café in Rom. Was die Füchse dazu meinen, weiss man nicht. Aber es ist schon faszinierend, wie diese Silvia Calderoni, die wie ein Jüngling mit Goldlocken aussieht und auf Geschlechterrollen pfeift, in ihrer top gestylten WG aufwacht, aufs Klo geht (in Serien geht niemand aufs Klo, ausser zum Reden und Koksen), TV schaut, Gymnastik macht und dann höchst elegant durch einen Tag in ihrem Leben schreitet.

Die siebenteilige Miniserie (einzelne Folgen sind knapp 10 Minuten lang) heisst «Ouverture of Something that Never Ended», und der kryptische Titel ist Programm: Was man sieht, ist das bildliche Gedicht über den gefühlten Alltag einer Bühnenfrau (Calderoni), musikalisch schmissig unterlegt, poetische Versatzstücke inklusive, einzelne Folgen funktionieren sogar ohne jeden Dialog.

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