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Die Ära ohne Microsoft beginnt mit Pannen

Die Stadt Bern investiert Millionen, um Google und Microsoft aus dem Klassenzimmer zu verbannen. Nun sorgen die neuen Tablets aber bereits für Ärger. Hat man die Komplexität unterschätzt?

Schüler nutzen iPads im Unterricht. (Symbolbild)

Schüler nutzen iPads im Unterricht. (Symbolbild)

(Bild: Keystone)

Simon Preisig@simsimst

In den letzten zwei Wochen war in den Stadtberner Schulen mehr Tohuwabohu als sonst: Jede Schülerin und jeder Schüler der Oberstufe hätte ein eigenes iPad-Tablet erhalten sollen, während die jüngeren die Geräte je zu zweit oder zu viert benutzen sollten. Damit würden die Anforderungen des neuen Lehrplans 21 erfüllt. Doch die Bilanz nach zwei Wochen ist ernüchternd: «In jeder Pause schart sich um den Informatikverantwortlichen unserer Schule eine grosse Menschentraube, weil alle Hilfe brauchen», sagt Manuel C. Widmer, Lehrer einer 5. und 6. Klasse im Tscharnergut und GFL-Stadtrat.

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