Städtischer Lärmpegel wird neu justiert

Seit 58 Jahren haben sich in der Stadt Bern die Lärmvorschriften kaum geändert. Die Politik will diese nun modernisieren. Denn die geltende Gesetzgebung verhindere ein urbanes Leben.

Anwohnerinnen und Anwohner befürchten Lärmimmissionen durch das Café am Egelsee.

Anwohnerinnen und Anwohner befürchten Lärmimmissionen durch das Café am Egelsee.

(Bild: Adrian Moser (Archiv))

Sophie Reinhardt@sophiereinhardt

Staubsaugen ab 20 Uhr und Teppichausklopfen um die Mittagszeit sind in der Stadt Bern verboten – und «lärmige» Modellflugzeuge dürfen nur mit einer Bewilligung geflogen werden. Solche und weitere kuriose Regeln stellt das städtische Reglement zur Bekämpfung des Betriebs- und Wohnlärms auf. Nun will der Gemeinderat das Reglement aus dem Jahr 1961 anpassen – oder gar aufheben. Das geht aus einer Antwort des Gemeinderats auf einen Vorstoss hervor. Darin schreibt die Exekutive, dass sie das Reglement als nicht mehr «zeitgemäss» einstuft.

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