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Roman über eine FreundschaftAls wir jung und unverwundbar waren

In seinem Debütroman «Was der Igel weiss» erzählt der Berner Peter Zimmermann atmosphärisch dicht von zwei Teenagern im Spannungsfeld zwischen politischem Aktivismus und Ohnmacht.

Der 48-jährige Peter Zimmermann ist promovierter Philosoph und debütiert mit «Was der Igel weiss» als Romanautor.
Der 48-jährige Peter Zimmermann ist promovierter Philosoph und debütiert mit «Was der Igel weiss» als Romanautor.
Foto: zvg

Wenn nach 25 Jahren urplötzlich der ehemals beste Schulfreund vor der Türe steht, sollte dies eigentlich Grund zur Freude sein. Im Fall von Tom ist es das aber nicht. Als ihn der Anruf von Patrick erreicht, beginnt Toms Stimme zu zitternund als eine Viertelstunde später die Türklingel in Toms Wohnung in der Berner Lorraine schrillt, zuckt er arg zusammen. Das folgende Gespräch, das im Kebap-Imbiss um die Ecke bei Aare-Bier und unter Young-Boys-Klebern geführt wird, klingt alltäglich; allerdings schwingt ein seltsam beklemmender Unterton mit. Und dann ist da auch noch Patricks myoelektrische Handprothese, die bei jeder Bewegung leise surrt.

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