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Blamable U-20-WMAls wären die Schweizer eine Bande von Hockey-Exoten

Ohne NHL-Draftees wurde die U-20-WM zur Enttäuschung, die Schweiz war so schlecht wie schon lange nicht mehr. Die geplanten Reformen im Schweizer Eishockey werden kaum Besserung bringen.

Punktlos wieder nach Hause: Die U-20-WM endet für die Schweiz enttäuschend.
Punktlos wieder nach Hause: Die U-20-WM endet für die Schweiz enttäuschend.
Foto: Matt Zambonin (Freshfocus)

Es war schon fast eine Tradition für Schweizer Hockeyfans: das Mitfiebern mit der U-20 zu Jahresbeginn, die Träume vom Coup im WM-Viertelfinal. Doch daraus wurde 2021 nichts, erstmals seit 2016 scheiterten die Junioren in der Gruppenphase, wurden Letzte. In der schwächeren Gruppe, mit der Slowakei und Deutschland. Mit null Punkten. Mit 5:20 Toren. ­Wobei diese Bilanz mit vier späten, aber nutzlosen Toren im letzten Spiel massiv geschönt wurde.

Nie seit dem Aufstieg in die A-Gruppe 2009 war die Schweiz so schlecht. Der Niveau-Unterschied zu den Topspielern der anderen Nationen war erschreckend gross. Der Vergleich ist einerseits unfair, aber die beiden besten deutschen Stürmer, J. J. Peterka (Zweitrunden-Draftee Buffalos 2020) und vor allem Tim Stützle (Nummer-3-Overall-Draftee von Ottawa 2020) liessen es teilweise aussehen, als spielten da Profis gegen Kinder.

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