Zum Hauptinhalt springen

Bernhard Eicher«Als Politiker muss man damit rechnen, nicht gewählt zu werden»

Der gescheiterte FDP-Gemeinderatskandidat Bernhard Eicher sieht keinen Grund für eine Neuausrichtung der Partei. Persönlich habe er einen Plan B.

Bernhard Eicher bei der Präsentation seiner Gemeinderatskandidatur, im Hintergrund FDP-Parteipräsident Christoph Zimmerli.
Bernhard Eicher bei der Präsentation seiner Gemeinderatskandidatur, im Hintergrund FDP-Parteipräsident Christoph Zimmerli.
Foto: Adrian Moser

Haben Sie mit der Nichtwahl gerechnet?

Ich habe meine Wahlchancen auf 50 Prozent eingeschätzt. Im Fall einer Nichtwahl ging ich aber eher davon aus, dass ich von Thomas Fuchs überrundet würde. Denn die Voraussetzungen für einen Sitzgewinn der Bürgerlichen waren gut. Die Konzernverantwortungsinitiative hat aber viele linke Wählerinnen und Wähler mobilisiert. Dies zeigt der hohe Ja-Stimmen-Anteil von 75 Prozent. Zudem spielte uns die grüne Welle seit den letzten Nationalratswahlen nicht in die Hände.

Sind im neuen Gemeinderat alle Gruppen vertreten?

Nein. Das Gewerbe und die Wirtschaft bleiben wie in den vergangenen vier Jahren aussen vor. Zudem sind alle Gemeinderatsmitglieder um die fünfzig Jahre alt oder älter. Die junge Generation ist nicht vertreten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.