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Schweizer Diplomaten erzählenAls Gorbatschow in Genf Reagan zum historischen Gipfel traf

Michail Gorbatschow und Ronald Reagan gehen am 19. November 1985 während ihres Gipfeltreffens mit ausgestreckten Händen aufeinander zu. 

Reagan brauchte Ruhe

Der sowjetische Staatschef und Generalsekretär der KPdSU, Michail Gorbatschow (rechts), wird von Bundesrat Kurt Furgler bei seiner Ankunft auf dem Flughafen Genf-Cointrin begrüsst. 

«Als sich die Flugzeugtür öffnete und Reagan auftauchte, war meine spontane Reaktion: Dieser Gipfel wird kaum ein gutes Ende nehmen!»

Edgar Fasel, persönlicher Mitarbeiter von Bundesrat Kurt Furgler
Edgar Fasel bezeichnete den Gipfel mit Michail Gorbatschow und Ronald Reagan als «wichtigstes Ereignis in meinem Berufsleben».
Bundesrat Kurt Furgler (links) mir dem amerikanischen Präsidenten Ronald Reagan beim offiziellen Empfang in Genf.

Gorbatschows Bescheidenheit

«Niemand realisierte damals, dass der Gipfel in Genf als historisches Treffen in die Geschichte eingehen würde.»

Raymond Loretan, ehemaliger Diplomat

«Misstrauen aus der Welt schaffen»

Raymond Loretan war dabei, als der Schweizer Bundespräsident Kurt Furgler am 18. November 1985 den US-Präsidenten Ronald Reagan in der Genfer Villa «Le Reposoir» empfing.

«Es wurde geprobt, als ginge es um einen Theaterauftritt.»

Raymond Loretan, ehemaliger Diplomat
Sie sprachen stundenlang miteinander und dinierten auch gemeinsam: US-Präsident Ronald Reagan und der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow.

Furgler erinnerte an Lenin

Am Gipfel in Genf lächelten sich Russen und Amerikaner plötzlich an: Das Eis zwischen US-Präsident Ronald Reagan und dem sowjetischen Staatschef Michail Gorbatschow war gebrochen.

«Die beiden Staatschefs hatten plötzlich Sympathien füreinander.»

Raymond Loretan, ehemaliger Diplomat