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Ewige SportmomenteAls ein Schweizer Bauernsohn gegen die Besten der Welt kämpfte

1986 wird Urs Zimmermann Dritter einer denkwürdigen Tour de France. Und Opfer der Granden Bernard Hinault und Greg LeMond.

Zwei der Besten der Tour 1986: Urs Zimmermann und Greg Lemond.
Zwei der Besten der Tour 1986: Urs Zimmermann und Greg Lemond.
KEYSTONE

«Ein sechster Sieg in der Tour de France interessiert mich nicht», sagt Bernard Hinault am einzigen Ruhetag der Tour de France 1985 bei der Pressekonferenz in Villard-de-Lans, zu der er nach einer etwas längeren Ausfahrt verschwitzt und mit einer Stunde Verspätung eintrifft. Das Rennen dauert noch eine Woche, doch Hinault ist so überlegen, dass niemand an seinem fünften Sieg zweifelt, mit dem er den Rekord von Jacques Anquetil, Eddy Merckx und Miguel Indurain einstellt. Seit dem ersten Tag trägt er Gelb. In Gelb fährt er eine Woche später auch in Paris ein – mit einer gebrochenen Nase und dank Greg LeMonds Hilfe in den Pyrenäen.

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