Zum Hauptinhalt springen

Kommentar zu Kanzler KurzAlles Lug und Trug

Sebastian Kurz war als Saubermann angetreten. Aber Österreichs Bundeskanzler bedient den Filz genauso wie seine Vorgänger.

Seinem Image und dem öffentlichen Auftritt widmet Kurz sehr viel Energie. Aber dahinter stecken auch bei dem Jungstar der österreichischen Politik nur Postengeschacher und Machthunger.
Seinem Image und dem öffentlichen Auftritt widmet Kurz sehr viel Energie. Aber dahinter stecken auch bei dem Jungstar der österreichischen Politik nur Postengeschacher und Machthunger.
Foto: Helmut Fohringer (Keystone)

Österreichs Bundeskanzler ist vor das Parlament zum Rapport zitiert worden, anders kann man es nicht sagen. Er sollte sich rechtfertigen. Thema: der «Korruptionssumpf», in dem das Land unter seiner Führung versinke. Anlass: die Teilauswertung eines Riesenbergs an Protokollen von Chats zwischen Mitgliedern der Bundesregierung und einem Vertrauten, der mittlerweile Chef der milliardenschweren Holding ist, in der die Staatsbeteiligungen verwaltet werden. Sebastian Kurz ging in die Offensive und verbat sich, ihm «strafrechtlich relevante Handlungen» zu unterstellen. Das allerdings ist, im Kern, auch nicht der Vorwurf, mit dem Kurz konfrontiert ist.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.