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Nur dank Fremdstimmen auf Rang dreiAlec von Graffenrieds Schlappe im eigenen Lager

Die detaillierte Analyse der Wahlresultate der Berner Gemeinderatswahlen zeigt: Auffällig viele Wählende der RGM-Liste haben Alec von Graffenried von ihrer Liste gestrichen.

Der Stadtpräsident profitierte von den Fremdstimmen: Alec von Graffenried (GFL, Mitte), mit Marieke Kruit (SP), Michael Aebersold (SP), Reto Nause (CVP), Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) (v.l.).
Der Stadtpräsident profitierte von den Fremdstimmen: Alec von Graffenried (GFL, Mitte), mit Marieke Kruit (SP), Michael Aebersold (SP), Reto Nause (CVP), Franziska Teuscher (Grünes Bündnis) (v.l.).
Foto: Adrian Moser

Als er vor vier Jahren erstmals zum Stadtpräsidenten gewählt wurde, war Alec von Graffenried der strahlende Sieger: alle Mitkonkurrenten fürs Präsidium klar aus dem Feld geschlagen. Und von den RGM-Kandidierenden in der Gemeinderats-Proporzwahl gab es für ihn mit über 3000 Stimmen Vorsprung auf Franziska Teuscher die höchste Stimmenzahl.

Am Wochenende ist von Graffenried zwar quasi konkurrenzlos im Amt des Stadtpräsidenten bestätigt worden, aber als Gemeinderat hat er ein relativ schlechtes Ergebnis erzielt: Unter den vier RGM-Kandidierenden belegt er mit 31’053 Stimmen bloss Rang 3, hinter der Spitzenkandidatin Franziska Teuscher (33'077 Stimmen) und der «neuen» Marieke Kruit (31'411). Nur Michael Aebersold (30'277) konnte von Graffenried hinter sich lassen.

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