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Unerkanntes Talent: Autorin Adelheid DuvanelSie kleidete die Trostlosigkeit in fröhliche Farben

Aussenseiterinnen und Sonderlinge sind ihre Sujets: Drei der über hundert Filzstiftzeichnungen aus dem Nachlass von Adelheid Duvanel.

Sie blieb eine Unbekannte

Die Wände umschliessen ihre Figuren wie Gefängnismauern.

Die Flucht gelingt nicht

1 Kommentar
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    Felix Feigenwinter, Basel

    Als Zeichnerin und Malerin fand Adelheid Duvanel erst nach ihrem Tod öffentliche Beachtung, zuerst 1997 in einer Gedenkausstellung im Kunstmuseum Solothurn im Rahmen der damaligen Literaturtage, später dann 2009 in der Ausstellung "Wände dünn wie Haut", einer umfassenden Präsentation der Bilder der Künstlerin im "Museum im Lagerhaus" in St. Gallen, wo die Museumsleiterin Dr. Monika Jagfeld das zeichnerische und malerische Werk kompetent analysierte. Das "Museum im Lagerhaus" besitzt auch heute den grössten Teil der Bilder.

    Als Schriftstellerin fand Adelheid Duvanel zuerst im Ausland etablierte Anerkennung (1984 mit dem Kranichsteiner Literaturpreis), bevor sie in ihrem Heimatland entsprechend geehrt wurde (1987 mit dem Basler Literaturpreis, 1988 mit dem Gesamtwerkpreis der Schweizer Schillerstiftung und 1995 mit dem Gastpreis der Stadt Bern). In seinen Büchern "Die tintenblauen Eidgenossen" (2001) und "Das Kalb von der Gotthardpost" (2012) reflektierte der Literaturprofessor Peter von Matt postum über die eigenwilligen Geschichten dieser besonderen Repräsentantin der Schweizer Literatur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

    Felix Feigenwinter, Basel