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Unfall in Tropfsteinhöhle44-Jähriger stirbt bei Expedition im Kanton Neuenburg

Ein 44-jähriger Höhlenforscher ist bei Saint-Sulpice tödlich verunglückt. Er stürzte im Inneren einer Höhle 17 Meter in die Tiefe.

Rund 40 Personen beteiligten sich an den Bergungsarbeiten.
Rund 40 Personen beteiligten sich an den Bergungsarbeiten.
Foto: Jean-Christophe Bott (Keystone/Symbolbild)

Ein 44-jähriger Höhlenforscher verunglückte am Sonntag im neuenburgischen Val-de-Travers. Die Bergungsarbeiten waren am Montag noch im Gang und die SBB-Strecke zwischen Neuenburg und dem franzöischen Pontarlier bleibt bis mindestens am Dienstagmorgen um 6 Uhr unterbrochen.

Am Sonntag gegen 15 Uhr erkundete eine Gruppe von Höhlenforschern eine Tropfsteinhöhle bei Saint-Sulpice NE, als einer von ihnen im Inneren der Höhle 17 Meter in die Tiefe stürzte. Der 44 jährige Mann aus dem Kanton Bern wurde dabei schwer verletzt, wie die Kantonspolizei Neuenburg am Montag mitteilte.

Die Unfallstelle befand sich zwei Stunden vom Höhleneingang entfernt. Die sofort alarmierte Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) flog eine medizinisch ausgebildete Taucherin der Schweizerischen Organisation für Höhlenrettung (Speleo Secours) in die Nähe des Unfallortes. Als sie den Verunglückten fand, war dieser bereits tot. An den Bergungsarbeiten beteiligten sich rund 40 Personen.

Der Eingang der Höhle befindet sich nahe der SBB-Strecke, die das Val-de-Travers mit Pontarlier in Frankreich verbindet. Sie wurde wegen der Bergungsarbeiten geschlossen. Wie die SBB auf ihrer Homepage mitteilten, wird der Unterbruch bis mindestens am Dienstagmorgen um 6 Uhr dauern.

SDA