Der Masern-Hotspot

Im Kanton Bern gab es dieses Jahr bereits über 80 Masernfälle – zwei davon endeten tödlich. Das wäre vermeidbar.

Seit den 1970er-Jahren kann man sich in der Schweiz gegen Masern impfen.

Seit den 1970er-Jahren kann man sich in der Schweiz gegen Masern impfen.

(Bild: Keystone Laurent Gillieron)

Bei Nichtgeimpften führt praktisch jeder Kontakt zu einer Ansteckung. Denn übertragen werden die Viren durch Tröpfchen: beim Husten, Niesen oder Sprechen. Weil Masern derart ansteckend sind, muss jede Infektion zwingend dem Kantonsarzt gemeldet werden. In der Stadt Bern war das vor kurzem bei der Schule Sonnenhof in Berns Osten der Fall. Am nächsten Schultag mussten 117 Kinder mit ihrem Impfausweis antraben und diesen von den Gesundheitsbehörden kontrollieren lassen. Zwei Schüler waren nicht geimpft. Sie wurden für drei Wochen vom Unterricht ausgeschlossen. Ein Kind hatte keinen Impfausweis und wurde erst nach einem Bluttest wieder zum Unterricht zugelassen, wie der städtische Gesundheitsdienst auf Anfrage mitteilt.

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