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Tempo 20: Vorgehen ist «zu wenig demokratisch»

Der städtische Gewerbeverband kritisiert die Quartiermitsprache bei Begegnungszonen als «Scheinmitwirkung». Er droht mit eigenen Umfragen.

Beim Eingang zum Marzilibad und vor den Toren der Bäckerei Fürst sollen künftig Fussgänger generell Vortritt haben.

Beim Eingang zum Marzilibad und vor den Toren der Bäckerei Fürst sollen künftig Fussgänger generell Vortritt haben.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Mehr als 120 sogenannte Begegnungszonen gibt es in der Stadt Bern bereits: Fussgängerinnen und Fussgänger dürfen hier die ganze Strasse frei benützen und geniessen Vortritt gegenüber den restlichen Verkehrsteilnehmern – diese dürften mit höchstens 20 km/h unterwegs sein. Zugunsten von Sitzbänken und Spielbereichen für Kinder werden dabei öfters Parkplätze aufgehoben. Die Stadt verspricht sich von diesem Verkehrsregime mehr Sicherheit und Wohlbefinden für die Quartierbewohner und Besucher – und treibt daher die Schaffung weiterer Begegnungszonen voran.

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