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Quarantäne? No, thank you200 Briten sind über Nacht aus Verbier geflohen

Die Hälfte der britischen Touristen, die in Quarantäne sein sollten, ist in einer Nacht-und-Nebel-Aktion aus dem welschen Skiort abgereist. Die Verbliebenen klagen über Ressentiments.

Ein Dorf im Ausnahmezustand: Passanten gestern in Verbier.
Ein Dorf im Ausnahmezustand: Passanten gestern in Verbier.
Foto: Dominic Steinmann

Am Montag hat der Bund wegen der Mutation des Coronavirus für Einreisende aus England eine rückwirkende Quarantäne verhängt. Das hatte besonders für den Walliser Skiort Verbier Konsequenzen. Jetzt wird klar: Die Hälfte der 400 Betroffenen, die der Gemeinde bekannt sind, haben das Dorf in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verlassen.

«Viele von ihnen blieben einen Tag in Quarantäne, bevor sie unbemerkt im Schutz der Dunkelheit aufbrachen», sagt Jean-Marc Sandoz, Kommunikationsbeauftragter der Walliser Gemeinde Bagnes, zu der Verbier gehört. Wohin sich die Touristen begeben haben, ist unklar – Flüge zwischen der Schweiz und Grossbritannien gab es zu diesem Zeitpunkt keine. Einige hätten sich inzwischen aus Frankreich gemeldet, sagt Sandoz.

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