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Sie taten das Gleiche, einer erhielt Ehre – der andere nicht

Arpad Bella und Harald Jäger rissen 1989 ein Loch in den Eisernen Vorhang. Einen Orden gabs nur für einen. Warum?

Der Vorhang fällt: Ostberliner besuchen Westberlin, hier am Grenzübergang an der Bornholmer Strasse. Foto: Joachim Haupt (SZ Photo)

Der Vorhang fällt: Ostberliner besuchen Westberlin, hier am Grenzübergang an der Bornholmer Strasse. Foto: Joachim Haupt (SZ Photo)

Manchmal entscheidet sich das Leben an einem Tag, in einem Moment. Es ist ein Moment, der alles in zwei Sphären teilt, in das Leben davor und in das danach. Es ist der Moment, in dem es darauf ankommt, das Richtige zu tun. Für Arpad Bella und Harald Jäger war es der Moment, in dem sie formal etwas Falsches taten. Sie verweigerten den Gehorsam als Grenzsoldaten. Bella und Jäger sind die bekanntesten Befehlsverweigerer des Kalten Krieges, aber weil das Falsche in diesem Moment das Richtige war, treten sie noch heute gemeinsam auf. Und erzählen, wie das war. Damals.

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