«Das Areal hat weder Namen noch Identität»

Dieter Bogner, österreichischer Museumsplaner, über die Schwierigkeiten bei der Planung des Berner Museumsquartiers.

Die Schaffung eines zentralen Eingangs vom Helvetiaplatz in den Museumsgarten sei ein zentraler Aspekt des geplanten Museumquartiers, sagt Dieter Bogner.

Die Schaffung eines zentralen Eingangs vom Helvetiaplatz in den Museumsgarten sei ein zentraler Aspekt des geplanten Museumquartiers, sagt Dieter Bogner.

Sophie Reinhardt@sophiereinhardt

Herr Bogner, Sie haben das Konzept des Museumsquartiers schon vor 30 Jahren in Wien konzipiert, jetzt wird es in Bern angewandt. Warum ist das immer noch der letzte Schrei?
Heute ist der Wunsch oft gross, Besucher eine Vielfalt inhaltlicher Möglichkeiten zu bieten. Im Wiener Museumsquartier mussten in einem historischen Areal erst Neubauten für Museen errichtet werden. In Bern sind die Museen im Quartier Kirchenfeld schon vorhanden. Man muss sie nur inhaltlich, funktionell und logistisch zu einem international vermittelbaren Ganzen verbinden. Es geht unter anderem auch darum, die inhaltlich unterschiedlichen Museen für Besucher leichter zugänglich zu machen. Heute werden sie durch Zäune, Parkplätze und Baracken getrennt. Man muss sich fragen, warum diese Barrieren nicht schon längst beseitigt wurden.

DerBund.ch/Newsnet

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