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Eingliederung: Ob es mehr Geld gibt, ist ungewiss

Die geplante Kürzung in der Sozialhilfe soll Geld für die Arbeitsmarktintegration freispielen. Doch plötzlich ist unklar, ob das Versprechen realisierbar ist.

Eine ältere Frau bei der Schuldenberatungsstelle der Caritas.

Eine ältere Frau bei der Schuldenberatungsstelle der Caritas.

(Bild: Keystone Christof Schuerpf (Symbolbild))

Mit der Revision des Sozialhilfegesetzes, die am 19. Mai im Kanton Bern vors Volk kommt, wollen Regierung und Parlament den Grundbedarf kürzen. Ein Teil des eingesparten Geldes soll für Massnahmen verwendet werden, die Sozialhilfebezüger fit für den Arbeitsmarkt machen. Konkret hat Regierungsrat Pierre Alain Schnegg (SVP) 2017 in einem «Bund»-Interview in Aussicht gestellt, dass die Hälfte des eingesparten Betrags so verwendet werde. Da das Sparpotenzial damals auf rund 25 Millionen Franken geschätzt worden war, ging man von Investitionen in der Höhe von etwas mehr als 10 Millionen aus.

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