Der Entsorgungshof kommt nach Hause

Die Stadt hat meine Familie zusammen mit 2500 anderen Haushalten dazu erkoren, das Farbsack-Trennsystem zu testen. Das Gewohnheitstier in mir sträubt sich - doch ich mache mit.

«Der Slogan ‹Gibs gsorget!› entlockt mir ein müdes Lächeln. Das Gegenteil ist wahr: Bis jetzt hatte ich ein Problem weniger.»<p class='credit'>(Bild: Adrian Moser)</p>

«Der Slogan ‹Gibs gsorget!› entlockt mir ein müdes Lächeln. Das Gegenteil ist wahr: Bis jetzt hatte ich ein Problem weniger.»

(Bild: Adrian Moser)

Christoph Aebischer@cab1ane

Dann trudelt das Starterkit ein: 10 rote, 10 graue, 10 violette, 10 braune, 2 gelbe und 1 blauer Sack. Seit Ende August steht zudem ein neuer schwarzer Container vor dem Haus. Das Farbsack-Trennsystem ist nicht bloss ein Albtraum mit sperrigem Namen – er liegt als Plastik gewordene Realität auf dem Küchentisch. Ein Jahr lang soll unsere Familie jetzt Wertstoffe (Abfall war gestern) in diese bunten Säcke stopfen.

Der Bund

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