Neues Testregime13 Kantone wollen Corona-Massentests
Der Bundesrat hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass der Bund die Kosten für regelmässige Massentests übernimmt. Über ein Dutzend Kantone wollen bis jetzt mitmachen.
Der Kanton Graubünden macht den Anfang und startet das grösste Massentest-Projekt der Schweiz. Regelmässige Tests in Altersheimen, Schulen und Betrieben sollen Infizierte ohne Symptome erkennen. Wie der «SonntagsBlick» berichtet, ziehen nun zwölf weitere Kantone nach.
«Wir planen ein ähnliches Vorgehen», sagt ein Sprecher des Kantons Zürich. Zurzeit arbeite man an der konkreten Umsetzung. Auch der Kanton Aargau will «so schnell wie möglich» regelmässige Massentests durchführen, ebenso Appenzell Ausserrhoden: Der Kanton hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die das Projekt vorantreiben soll, wie die Zeitung weiter schreibt. Regelmässige Tests in Altersheimen, Schulen oder Betrieben sollen in anderen Kantonen folgen.
In Graubünden geht es am Montag los. Laut dem «SonntagsBlick» haben sich 200 Unternehmen mit 14’400 Angestellten angemeldet. Letzte Woche ist der Bundesrat auf das Modell Graubünden eingeschwenkt und will nun die Kosten für regelmässige Massentests tragen. Wie viel der Bund am Ende wirklich bezahlt ist gemäss der Zeitung jedoch umstritten. «Die Angaben des Bundes sind streckenweise unklar», sagt der Bündner Gesundheitsdirektor Peter Peyer.
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