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Nord Stream 2 und Nawalny1234 Kilometer politischer Sprengstoff

Die Pipelines, die russisches Gas durch die Ostsee nach Deutschland pumpen, waren stets Teil eines komplexen Machtspiels. Nun drohen sie zum Milliardengrab zu werden.

Eine sehr strategische Männerfreundschaft: Wladimir Putin (rechts), damals russischer Premierminister, feiert mit dem deutschen Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder im September 2011 in Russland die Fertigstellung der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 1.
Eine sehr strategische Männerfreundschaft: Wladimir Putin (rechts), damals russischer Premierminister, feiert mit dem deutschen Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder im September 2011 in Russland die Fertigstellung der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 1.
Foto: Alexei Nikolski (Ria Nowosti/EPA/Keystone)

Am Anfang war es noch für alle Augen sichtbar, dass Nord Stream ein Unterfangen grosser Mächte und grosser Politik war. 2004 und 2005 trafen sich der damalige deutsche Kanzler Gerhard Schröder und der russische Präsident Wladimir Putin dreimal, um den Bau in Gang zu bringen. Es war die Zeit, als viele in Europa und besonders deutsche Sozialdemokraten noch glaubten, Putins Russland könne und müsse ein strategischer Partner werden. Die Pipelines waren dafür das passende Symbol.

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