Winterthurer Rammbock-Einbrecher überführt

Aktualisiert am 11.06.2012

Ein Kriminaltourist aus Polen stahl im Raum Zürich Autos, mit denen er in die Schaufenster von drei Schmuckläden fuhr. Den geklauten Schmuck verkaufte er, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren.

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Die Kantonspolizei Zürich konnte am Montag das Ermittlungsverfahren um einen international aktiven Dieb abschliessen. Der Pole stahl in Dübendorf, Winterthur und Zürich Autos. Mit den Personenwagen fuhr er anschliessend in Winterthur in die Schaufenster dreier Bijouterieläden und raubte diese aus.

Bereits Ende Februar 2012 war der 36-Jährige der Grenzwache Kreuzlingen aufgefallen, weil er versuchte, mit einem gefälschten kroatischen Pass einzureisen. Als die Grenzpolizisten die Daten des Polen überprüften, stellten sie fest, dass der Mann international wegen Raubes gesucht wurde.

410'000 Franken erbeutet

Ein DNA-Test ergab ausserdem, dass er an einem Raub im Kanton Luzern sowie an zwei Autodiebstählen im Kanton Schaffhausen beteiligt war. Mit dieser Methode erbeutete der Pole insgesamt 410'000 Franken. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf rund 200'000 Franken.

Gemäss Angaben der Polizei reiste der einschlägig bekannte Einbrecher zwischen April 2010 und August 2011 lediglich in die Schweiz ein, um zu stehlen. Nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft Winterthur-Unterland wurde der Pole für ein weiteres Verfahren an die isländischen Behörden ausgeliefert. (lcv)

Erstellt: 11.06.2012, 16:35 Uhr