CH-Medien unerwünscht

Von . Aktualisiert am 02.09.2009

Letzte Woche schien alles geregelt. Der Presseverantwortliche der libyschen Botschaft in Kairo erklärte, die Probleme mit der Schweiz seien ausgeräumt, einem Visum zum Besuch der Feiern am 1.September stehe nichts im Weg. Doch als es galt, das Visum in den Pass zu stempeln, hiess es plötzlich, man warte noch auf eine schriftliche Erlaubnis aus Tripolis. Dieses Papier kam aber nie. Die libyschen Behörden geizen immer mit Visa für ausländische Medien. Einzige Ausnahme sind die Revolutionsfeiern. Da werden ausländische Medien ins Land gelassen, und ein Heer von Aufpassern sorgt dafür, dass ihre Bewegungsfreiheit limitiert bleibt. Dasselbe Ritual spielte sich auch dieses Jahr ab – einzig die Schweizer blieben ausgesperrt. (afr) (Der Bund)

Erstellt: 02.09.2009, 09:53 Uhr

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