Erstes Berner Kubb-Turnier

Von . Aktualisiert am 15.08.2009

Heute kämpfen in Ostermundigen 40 Dreierteams für ihren König: Auf dem Sportplatz des Rütischulhauses findet das erste Berner Kubb-Masters statt. Das Wurfspiel aus dem hohen Norden hat in der Schweiz immer mehr Anhänger.

Ein Spiel, das in diesem Sommer einen regelrechten Boom erlebt hat, ist nicht etwa eine Neuentwicklung innovativer Spielzeugmacher, sondern eine Erfindung der Wikinger: Kubb. Die Fangemeinde des 1000-jährigen Wurfspiels ist inzwischen so gross, dass vielerorts Meisterschaften ausgetragen werden. So auch in der Region Bern: Heute findet in Ostermundigen das erste Berner Kubb-Masters statt. Ab 11 Uhr kämpfen 40 Dreierteams auf dem Sportplatz des Rütischulhauses um den Sieg. Während des Turniers sorgen Barpersonal und Grillmeister für das leibliche Wohl der Zuschauer, wie die Organisatoren auf ihrer Homepage mitteilen. Zudem geben verschiedene DJs ihr Können zum Besten.

Teams kämpfen für ihren König

Kubb ist ein Geschicklichkeitsspiel mit strategischen Elementen. Es symbolisiert eine Schlacht, in der zwei verfeindete Gruppen für ihren König kämpfen. In einer Mannschaft sind höchstens sechs Spieler. Für das Spiel braucht es massive Wurfhölzer, zehn Klötze aus Holz (Kubbs) und einen grösseren König. Gespielt wird normalerweise auf einem Feld, das fünf Meter breit und acht Meter lang ist. Je nach Können der Spieler kann die Grösse des Felds angepasst werden.

Die Spieler der Mannschaften positionieren sich hinter die beiden Grundlinien, welche durch die aufgestellten Kubbs gebildet werden. Nun versuchen die Spieler, die Klötze der Gegner mit den Wurfhölzern zu fällen. Der König, welcher in der Mitte des Spielfelds steht, muss zuletzt getroffen werden. Wer zuerst alle Kubbs der gegnerischen Mannschaft und den König getroffen hat, gewinnt diese Runde. Ein Spiel besteht jeweils aus mehreren Spielrunden. (lsb/pd)



<@>http://kubbmasters-bern.jimdo.com oder www.swisskubb.ch.









> (Der Bund)

Erstellt: 15.08.2009, 01:16 Uhr

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