Zeitung heute
Bewegte Vorgeschichte
Nach den Herbstferien werden die Schülerinnen und Schüler des Konservatoriums Bern in der provisorischen Bleibe am Zentweg 27 und am Libellenweg 21 unterrichtet. In einem Jahr kehrt die Schülerschaft ins sanierte Gebäude in der Altstadt zurück.
Die Sanierung kostet rund 8,1 Millionen Franken und läuft unter der Federführung der Stadtbauten Bern (Stabe). Der Berner Stadtrat hat den nötigen Kredit 2008 gesprochen. Die Vorgeschichte der Renovation ist turbulent. Bereits seit Langem stand der Sanierungsbedarf des Konsis ausser Frage. Die Stiftung Konservatorium Bern sah sich aber ausserstande, die Arbeiten zu finanzieren. Sie verkaufte deshalb die Liegenschaften 2005 an die Stabe – für 1,7 Millionen Franken. Stabe erklärte sich im Gegenzug bereit, die Sanierung an die Hand zu nehmen. Gegen die «Wegschenkung des Stiftungskapitals» wehrte sich Stiftungspräsidentin Claudia Omar. Sie trat unter Protest zurück. (ige) (Der Bund)
Erstellt: 29.09.2009, 09:29 Uhr



