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«Fussballfans haben ein Imageproblem»

Von Fabian Ruch, Alexander Wäfler. Aktualisiert am 07.10.2009 11 Kommentare

SFV-Präsident Peter Gilliéron, YB-Chef Stefan Niedermaier, YB-Fan Clemens Friedli und YB-Fanvertreter Adrian Werren diskutieren über die Probleme mit Fussballanhängern – und wie man sie lösen könnte.

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Der Oberländer Adrian Werren ist seit zirka 1986, als YB letztmals Meister wurde, Anhänger der Young Boys. Der ruhige, sozial eingestellte Betriebsdisponent ist 30 Jahre alt, lebt in Unterseen, ist Co-Präsident des Vereins «Fanarbeit Bern» sowie Vorstandsmitglied von «gäubschwarzsüchtig», dem Dachverband aller YB-Fanklubs.
Bild: Andreas Blatter

   
Schlechte Seite der Fans: YB-Anhänger zünden im Cuphalbfinal gegen Basel Pyros.

Schlechte Seite der Fans: YB-Anhänger zünden im Cuphalbfinal gegen Basel Pyros. (Bild: Keystone)

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Pyros zünden als Streitpunkt

An seiner ersten Pressekonferenz als Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes sagte Peter Gilliéron vor zwei Wochen, die Fangewalt sei das grösste Problem seiner Arbeit. Diese Zeitung nahm die Aussage des höchsten Schweizer Fussballers zum Anlass, eine Diskussion zu veranstalten. Peter Gilliéron führte zusammen mit Stefan Niedermaier, CEO des Stade de Suisse, sowie YB-Fan Clemens Friedli und YB-Fanvertreter Adrian Werren ein längeres Gespräch.
Im YB-Museum im Stade de Suisse sprachen die vier Diskussionsteilnehmer engagiert – besonders beim Thema Pyro (Feuerwerk im Stadion) gingen die Meinungen weit auseinander.

Peter Gilliéron, Sie haben kürzlich gesagt, Fangewalt sei Ihr grösstes Problem als SFV-Präsident.

Peter Gilliéron: Ich möchte das gerne präzisieren. Man muss die Gewalt im Fussball bekämpfen. Aber es ist ein kleiner Prozentsatz aller Stadionbesucher, der betroffen ist. Ich bin selber ja auch ein Fan und verhalte mich wie die meisten Zuschauer anständig. Für mich sind Leute, die gewalttätig sind oder Pyros zünden, sowieso keine Fans. Das sind Hooligans oder Chaoten. Gegen sie müssen wir vorgehen. Es gibt 130000 Jugendliche in der Schweiz, die Fussball spielen, sie brauchen ein positives Bild unserer Sportart. In der Schweiz ist eine latente Angst vorhanden, dass jederzeit etwas passieren kann. Das stört mich. Manchmal reicht Prävention nicht, dann brauchts Repression.

Stefan Niedermaier, sind Fussballfans wirklich ein Problem?

Stefan Niedermaier (überlegt lange): Einerseits ja, wenn sie sich falsch verhalten. Auf der anderen Seite aber natürlich nicht. Repression muss sein, ohne Frage. Wenn einer Mist macht, muss er bestraft werden. Man muss den Dialog mit den Fans fördern. Eigentlich passiert innerhalb der Stadien sehr wenig, und das ist gut so. Und natürlich sind wir manchmal im Sandwich zwischen den Ansprüchen des Verbandes oder der Liga sowie den Fans. Aber wie Herr Gilliéron gesagt hat: Die grosse Mehrheit aller Zuschauer ist anständig.

Clemens Friedli, warum stehen die Fussballfans in der Kritik?

Clemens Friedli: Da wird leider vieles überzeichnet. Physische Gewalt existiert in Schweizer Fussballstadien kaum. Da sehe ich überhaupt keine latente Gefahr, wie sie Herr Gilliéron beschreibt. Auch Vandalismus gibt es selten. Ich glaube, in erster Linie ist es eine Frage der Definition. Pyros gehören für viele halt zur Fussballkultur. Wenn aber eine Pyro als Waffe missbraucht wird, ist das inakzeptabel.

Adrian Werren, wie beurteilen Sie das als engagierter Fanvertreter?

Adrian Werren: Ich sehe die Fussballfans auch nicht in einem schlechten Licht. Herr Niedermaier hat etwas sehr Wichtiges gesagt: Man muss den Dialog mit den Fans fördern. Man muss sie einbinden, man muss ihnen Respekt entgegenbringen. Das vermissen wir teilweise sehr stark. Wir bemühen uns zum Beispiel seit Monaten um einen Termin bei Ligapräsident Thomas Grimm. Oder ein anderes Beispiel: Als es vor kurzem eine grosse Tagung zum Thema Fanproblematik mit Verband, Liga, Kantonen, Städten und Vereinen gab, wurde vergessen, die Fanarbeit Schweiz einzuladen.

Gilliéron: Das ist unglücklich. Aber ich bleibe dabei: Es gibt gewisse Kreise, welche die Grenzen überschreiten. Ich habe Bilder gesehen, auf denen man sieht, wie Fans, oder eben besser Hooligans, eine Toilette zerstört haben. Das geht einfach zu weit.

Werren: Es gibt leider immer Anhänger, welche die Grenzen ausloten und überschreiten

Gilliéron:das ist jetzt ein schöner Steilpass, denn wer die Grenzen überschreitet, der muss bestraft werden. So ist das auch im Leben. Es kostet die Vereine immer viel Geld, wenn sich die Fans nicht an die Regeln halten.

Stefan Niedermaier, wie viel haben Sie 2008 an Fanbussen bezahlt?

Niedermaier: Rund 150000 Franken.

Friedli: Und niemand weiss, wohin dieses Geld genau fliesst. Es wäre am besten, wenn man dieses Geld vollumfänglich in die Prävention stecken würde.

Gilliéron: Das stimmt. Das muss man besser organisieren.

Werren: Auch da müsste der Dialog mit der Fanarbeit besser sein. Wir sind an der Basis, wir wissen, wie man das Geld am sinnvollsten nutzt. Bei YB gibt es 80 Stellenprozente für die Fanarbeit, da müsste von der Liga und vom Verband mehr Unterstützung kommen. Denn wir können Einfluss nehmen auf jene Fans, die sich danebenbenehmen.

Friedli: Ja, und wenn 1000 YB-Fans zum Beispiel nach St.Gallen reisen, dann sind es bloss 20, 30, die Probleme bereiten.

Werren: St.Gallen ist ein gutes Stichwort, da gab es ja vor einigen Wochen auch Ausschreitungen mit YB-Fans. Ich war dabei, und man muss einfach auch mal sagen, dass sich die Polizei nicht immer optimal verhält. Ein Anhänger hat an einem Zaun gerüttelt, er war alkoholisiert. Zwei Kollegen und ich wollten eingreifen und ihn zurückholen, aber da hat die Polizei uns bereits mit Pfefferspray und später mit Gummischrot beschossen. Die Verhältnismässigkeit muss einfach gewahrt werden.

Gilliéron: Solche Vorfälle sind nicht ideal. Aber es muss ja auch nicht sein, dass dann gleich 20, 30 Leute die Gelegenheit nutzen und sich eine Strassenschlacht mit der Polizei liefern.

Friedli: Natürlich nicht. Aber das ist doch eher ein allgemeines Gesellschaftsproblem.

Gilliéron: Einverstanden. Aber als Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes versuche ich dort Einfluss zu nehmen, wo ich kann. Und mich stört auch die Feindseligkeit bei den Fangesängen, sie ist dafür verantwortlich, dass sich Aggressionen bilden und nach dem Spiel ausgelebt werden.

Friedli: Aber es gibt doch genug Gesetze, um Fans zu bestrafen, die sich nicht an die Regeln halten. Es braucht keine Schnellrichter. Und schon gar nicht braucht es Polizisten im Stadion. Stellen Sie sich vor, 30 Polizisten stürmen einen Fanblock, dann solidarisieren sich doch die Anhänger, das Resultat ist eine wüste Schlägerei. Man sollte auch einmal sehen, wie viele positive Impulse aus der Fankurve kommen. Ohne sie gäbe es keine Stimmung, keine Gesänge, keine Choreografien.

Gilliéron: Ja, das sehe ich auch, ich freue mich jedes Mal, wenn es eine schöne Choreografie gibt. Aber ich denke auch an die vielen Fans, die irgendwo im Stadion sitzen und ein Anrecht auf eine saubere, ungefährliche Veranstaltung haben. Wir überlegen uns jetzt Polizeieinsätze in den Stadien. Und in Sachen Pyros sind die Fronten verhärtet.

Friedli: (lacht) Da werden wir uns kaum einig.

Fordern Sie denn eine Legalisierung der Pyros?

Friedli: Ja. Erstens würde es den Reiz des Verbotenen nehmen. Zweitens ist selten etwas Schlimmes passiert mit Pyros. Und drittens könnte man genau bestimmen, wann und wie lange gezündet wird. Beispielsweise vor dem Spiel, in der Pause und nach dem Match.

Werren: Ja, das wäre vom Verband und der Liga ein starkes Zeichen. Man würde die Fans und die Vertreter der Fankultur der Ultras, die ja oft zünden, sehr stark in die Pflicht nehmen.

Gilliéron: Ich nehme diese Forderung natürlich zur Kenntnis. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie jemals akzeptiert wird. Es ist zu gefährlich. Es muss nur einer von 20000 durchdrehen. So eine Pyro ist wie eine Waffe, und es gibt ein Sprengstoffgesetz. Die Schweiz kann doch keine Insel sein.

Friedli: Pyros werden allerdings in sehr vielen Ligen gezündet...

Gilliéron:...illegal...

Friedli:...ja, und solange es illegal ist, ist es für diese Fans eine Herausforderung.

Gilliéron: Man kann doch auch nicht einfach die Geschwindigkeit auf den Strassen freigeben mit dem Argument, die Leute seien vernünftig genug, damit umzugehen. Irgendeiner wird immer unvernünftig sein.

Es scheint, als ob die Pyros der grosse Streitpunkt seien.

Werren: Ja, denn Fangesänge wie «Scheiss Basel» oder «Scheiss YB» wird es immer geben, das stört mich auch nicht gross.

Gilliéron: Sie sind aber unnötig und erschrecken Familien und Kinder. Zumal ja oft noch viel schlimmere Ausdrücke verwendet werden und es rassistisch und sexistisch wird.

Friedli: (energisch) Nein, das stimmt nicht, Rassismus und Sexismus herrschen in den Kurven selten bis nie vor. In Bern zumindest wird das sofort unterbunden, da gibt es eine interne Kontrolle. In dieser Beziehung hat der Fanverein «HalbZeit» mit der Aktion «Gemeinsam gegen Rassismus» enorm viel bewirkt.

Gilliéron: Verglichen mit anderen Dingen sind diese Gesänge harmlos, einverstanden. Physische Gewalt erachte ich aber nicht als Kleinigkeit. Ausschreitungen, Schlägereien und Vandalismus müssen hart bestraft werden. Sie schaden dem Fussball.

Werren: Der Fussball wird als Plattform missbraucht. Und oft arbeiten auch Sicherheitsleute schlecht oder provozieren Fans. Meistens dauert die Kontrolle vor einem Gästestadion sehr lang. Und wenn die Security zwanzig Minuten vor Spielbeginn merkt, dass die Zeit nicht reicht, werden einfach die Tore geöffnet.

Niedermaier: Im Stadion ist die physische Gewalt deutlich zurückgegangen. Im Stade de Suisse hatten wir in drei Jahren nur zwei, drei Zwischenfälle.

Inwieweit haben denn die Fanarbeiter die Szene im Griff?

Werren: Es ist nicht immer einfach. Aber dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit YB und dank Stefan Niedermaier, der uns anhört und respektiert, sind wir auf einem guten Weg.

Friedli: Hinzu kommt ein anderer Aspekt: Vor zehn Jahren waren es 2000 Zuschauer an den Heimspielen im alten Wankdorf, im Neufeld hatte YB 7000 Besucher im Schnitt, jetzt sind es dreimal so viele und über 20000. Da hat es viele neue Fans.

Werren: Und leider fehlen uns, wie bereits einmal gesagt, die finanziellen Mittel, um noch mehr machen zu können. Wir planen jetzt bei YB eine Aktion mit dem Namen «U16». Da können Jugendliche ohne Begleitung der Eltern mit uns ein Spiel besuchen. Und wir kümmern uns dann um sie. Rauchen, Kiffen und Alkohol sind strikt verboten, wir wollen diese Jungen heranführen an eine saubere und ordentliche Fankultur. Aber das kostet Geld, es braucht ja Leiter, denen man zumindest das Eintrittsticket und die Zugfahrt bezahlen muss. Von der Liga oder vom Verband erhalten wir keine Unterstützung.

Gilliéron: Dieses Projekt finde ich eine sehr gute Sache. Und ich nehme die Anliegen der Anhänger ernst. Wir müssen den Dialog mit den Fans verbessern. Aber es ist ein Geben und Nehmen.

Was gibt es für weitere Möglichkeiten bei der Problembewältigung? «Null Toleranz» ist ein beliebtes Stichwort. Und es könnte einen Fanpass wie in Italien geben, wo sich jeder Zuschauer registrieren lassen muss.

Gilliéron: Fanpass ist ein heikler Ausdruck, das ist mir bewusst. Die Fans sollen bestimmt nicht fichiert werden. Aber es könnte einen Fairplay-Pass geben, in Zusammenarbeit mit der Fanarbeit. Wer nichts Illegales macht, hat ja auch nichts zu befürchten.

Friedli: Der Fanpass ist bereits einmal kolossal gescheitert. Ich fände es gut, würde man die Fans in solche Gedanken einbeziehen. Es kann nicht immer alles nur von oben kommen, sonst entsteht unten bei uns sofort ein Abwehrreflex. Und es geht nicht um Schwerverbrecher, sondern zum Beispiel um 16-jährige Ultras, die friedlich sind und mit dem Zünden von Pyros Stimmung erzeugen wollen.

Gilliéron: Aber wir haben zum Glück eine Demokratie in der Schweiz. Man muss abwarten, was entschieden wird.

Werren: Ich finde es gut, war Herr Gilliéron zu diesem Gespräch bereit. Wir merken jetzt, dass wir ihm nicht egal sind. Und so wie ich verstanden habe, liegen wir gar nicht so weit auseinander. Auch wir distanzieren uns von physischer Gewalt, Vandalismus oder Rassismus. Bei den Pyros mag das ein wenig anders aussehen (lacht). Aber Verletzte gab es da bis jetzt keine.

Aber Bussen für die Vereine. Könnte ein Klub nicht noch mehr Einfluss nehmen auf die Fans?

Niedermaier: Wir haben den Fans versprochen, dass Sie Stehplätze im Stade de Suisse erhalten, wenn bei Heimspielen keine Pyros gezündet werden. Das hat zuletzt funktioniert. Der Dialog klappt. Aber so viel Einfluss haben wir nicht. Das wäre auch nicht gut.

Friedli: Eine gewisse Autonomie ist wichtig. Die Fans an der Basis würden es nicht akzeptieren, wenn sich der Verein zu sehr in unsere Belange einmischen würde. Nicht nur der Klub hat Macht, auch die Fans. Und wenn Anhänger Pyros zünden wollen, dann können sie das immer tun.

Niedermaier: Die Fans sind unser wichtigstes Kapital, vielleicht nicht finanziell, aber emotional.

Werren: Fussballfans haben leider ein Imageproblem...

Friedli: ...ja, ein massives. Der Fussballfan ist besser als sein Ruf. Aber am schlechten Image sind die Medien nicht schuldlos. Wenn Pyros gezündet werden, wird das sofort mit grossem Bild illustriert, das sieht spektakulär aus, und in der Bildlegende steht geschrieben: Fanatiker am Werk oder Chaoten oder sogar Hooligans. Dabei ist Pyro keine Gewalt.

Werren: Es ist schon nicht fair, wenn eine wunderschöne Choreografie nicht einmal erwähnt wird, aber die negativen Begleiterscheinungen ständig.

Niedermaier: Der schlechte Ruf der Fans ist in der Tat nicht nachvollziehbar. 98 Prozent der Fussballfans sind friedlich und sorgen für beste Unterhaltung.

Gilliéron: Das Image ist auch selbst eingebrockt. Beinahe in jeder Runde kommts zu Zwischenfällen, auch in Extrazügen.

Werren: Wir laden Sie gerne einmal auf eine Fahrt in einem YB-Extrazug ein, dann sehen Sie, dass da eine strenge Selbstregulierung unter Fans herrscht.

Niedermaier: Das ist in der Tat eine interessante Erfahrung. Ich war auch schon dabei, und ich fand das Verhalten der Anhänger mehrheitlich in Ordnung.

Gilliéron: Dieses Angebot würde ich nicht ablehnen. Es interessiert mich, wie sich die Fans in einem Extrazug organisieren.

Friedli: Ja, und für uns wäre das ein wertvolles und schönes Zeichen, weil es zeigen würde, dass wir dem Verband und der Liga doch nicht egal sind. (Der Bund)

Erstellt: 07.10.2009, 08:00 Uhr

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11 Kommentare

urs berger

13.10.2009, 12:58 Uhr
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Pyro hat nichts mit Fanarbeit zu tun. Und schon gar nichts in einem Stadion verloren. Als ich den Artikel gelesen habe standen mit die Haare zu berge. Ich habe Lieber englische Verhältnisse, als Schweizer Verhältnisse. Denn es geht auch um die Sicherheit der Kinder und deren Leben. Oder braucht es wieder einmal ein Heyseldrama, damit gewisse Herren aus der Fanszene erwachen? Antworten


Michael Weber

07.10.2009, 14:26 Uhr
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Merci Herr Müller! Der von mir zitierte Art. 37 ist die entsprechende Strafbestimmung. Ich finde es erstaunlich, wie die Pyro-Diskussion (Fanarbeit inbegriffen) an der gesetzlichen Realität vorbeigeht bzw. die Pyro-Befürworter das Sprengstoffgesetz nicht kennen. Solange dieses Gesetz nicht geändert wird, bleibt das Zünden von Pyros verboten. Und da hilft auch kein Lamentieren weiter. Antworten


Jack Müller

07.10.2009, 14:17 Uhr
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@Herr Weber wollen Sie Zustände wie in England, wo man während dem Spiel nicht mal mehr stehen darf?! Früher wurden die Pyromannen von den Medien gelobt, heutzutage sind die Pyromannen Hooligans, die schlimmsten Gewaltäter oder sogar Terroristen. Beni Turnherr hatte in den 90er Jahren die FCB Fans für die schöne Pyroshow und Stimmung gelobt. Im Jahre 2001 oder 02 als Basel auswärts auf Gelsenki Antworten


Werner Müller

07.10.2009, 13:44 Uhr
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Herr Weber hat einfach den falschen Artikel zitiert. Relevant ist Art. 15 V: Es ist verboten, Sprengmittel und pyrotechnische Gegenstände, die für andere Zwecke bestimmt sind, zu Vergnügungszwecken zu verwenden. Die Kantone können die Verwendung von Schiesspulver für die Feier historischer Anlässe oder für ähnliche Bräuche ausnahmsweise erlauben, wenn für die fachgemässe Verwendung Gewähr besteht. Antworten


Michael Weber

07.10.2009, 13:04 Uhr
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@Müller - ich kann Ihnen ebenfalls nur raten, das Sprengstoffgesetz zu lesen. 1. August Artikel und Signalfackeln (Pyro) werden vom Gesetz nicht gleich behandelt. Lest doch einmal das Gesetz! Solange Ihr's nicht gelesen (und verstanden) habt, könnt ihr doch auch nicht darüber diskutieren, oder? Antworten


Chrigu Müller

07.10.2009, 12:39 Uhr
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@Herr Weber: ich liebe den 1. August. lasse an diesem Tag sehr viel Feuerwerk los. Kommen wir nun alle am 1. August in den Knast? Ich glaube die Gefahr am 1. August ist viel grösser als die Gefahr in den schweizer Stadien... Antworten


Michael Weber

07.10.2009, 12:20 Uhr
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@Rubi - wären Sie so freundlich und würden Sie Ihre Behauptung auch begründen? Sie sind also der Meinung, dass das Strafrecht im Stadion nicht angewendet wird, wenn der Eigentümer "oder die Liga" dies so bestimmt? Wo haben Sie diese Bestimmung gefunden? Und was hat die Schifffahrt mit Fussball zu tun? Es ist offensichtlich, dass Sie das Sprengstoffgesetz nicht kennen. Lesen Sie es doch einmal ... Antworten


Michael Daphinoff

07.10.2009, 12:08 Uhr
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Fanarbeit ist wichtig und richtig. Doch wie glaubwürdig und vertrauenswürdig sind Fanarbeiter, die das Abfackeln von Pyros gutheissen, die Gewaltbereitschaft gewisser „Fans“ verharmlosen, Ausschreitungen schönreden, der Polizei gebetmühlenartig „Unverhältnismässigkeit“ vorwerfen - und im selben Atemzug mehr Geld für ihre eigene Tätigkeit verlangen? Interessenvertreter oder Präventionsarbeiter? Antworten


Matthias Rubi

07.10.2009, 10:14 Uhr
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Sehr geehrter Herr Weber wenn Sie den Herren Werren und Friedli schon unglaubwürdikeit vorwerfen und mangldes Wissen dann lese Sie den Artikel im Gesetzbuch doch selber nocheinmal. Da es sich bei einen Fusballstadion um Privatbesitz handelt kann der Besitzer resp. die Liga hier eine ausnahme Regelung machen genauso wie diese die Schafffahrt bereit erlasen wurde. Antworten


Adrian Vogel

07.10.2009, 09:09 Uhr
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Vielen Dank, dass auch den Fans mal eine Plattform geboten wurde um Ihre Sicht darzustellen. @alle Nörgler und Besserwisser welche sich immer melden, wenn Fussballfans in negativer kritik stehen. Dass Angebot für Hr Gilliéron gilt auch für Euch, so könnt Ihr Euch auch mal ein objektives Bild machen. Antworten


Michael Weber

07.10.2009, 09:06 Uhr
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Herrn Friedli und Werren empfehle ich die Lektüre des Sprengstoffgesetzes (SR 941.41). Das Abfackeln von Pyros in Stadien stellt ein Offizialdelikt dar, welches mit Haft oder Busse bestraft wird (Art. 37). Wollen Friedli und Werren dies ändern, so müssen sie eine Initiative lancieren, um das Abfackeln von Pyros in Stadien zu legalisieren. So lange sie dies nicht tun, sind sie nicht glaubwürdig .. Antworten



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