Zeitung heute

Armee macht mobil

Von . Aktualisiert am 29.08.2009

SCHWEINEGRIPPE Die Schweizer Armee rüstet im Kampf gegen die Schweinegrippe auf. Um personell gegen eine Grippewelle im Herbst gewappnet zu sein, werden für den Armeesanitätsdienst zusätzliche Dienstpflichtige aufgeboten. Die Armeeführung will so sicherstellen, dass im Herbst für die medizinische Grundversorgung der Armee und für die Durchführung von Impfaktionen innerhalb der Armee ausreichend Personal zur Verfügung steht.

Rund 400 Armeeangehörige sollen zwischen dem 2. November und dem 4. Dezember gestaffelt Dienst leisten, wenn der Höhepunkt der Grippewelle erwartet wird, wie das VBS am Freitag mitteilte. Die heutige Armee habe zu wenig medizinisches Berufspersonal und verfüge auch nicht über genügend Formationen der Sanitätstruppen, um eine durchgehende Bereitschaft im Armeesanitätsdienst aufrechterhalten zu können. Die Zahl der bestätigten Schweinegrippefälle in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein ist laut dem Bundesamt für Gesundheit bis Freitagnachmittag auf 1019 gestiegen. (ap)> (Der Bund)

Erstellt: 29.08.2009, 01:16 Uhr

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