Zeitung heute
Leserbrief: Ärgernis Poller
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Seit dem Umbau des Könizer Ortszentrums haben die Verkehrsplaner – sicherlich mit viel gutem Willen – für ein neues Verkehrsärgernis gesorgt: die Poller vor dem Gemeindehaus.
Das Ziel war es ja, vor dem Gemeindehaus eine Flanierzone zu schaffen. Von Flanieren kann ja nun wirklich keine Rede sein, denn wer will und soll auf dem Weg ins Büro schon flanieren? Übrigens sind die Poller ja genau dann, wenn die Gemeindeangestellten ins Büro gehen, auch offen. Ziel also klar verfehlt!
Umgekehrt sorgen die Poller durch ihr Dasein immer wieder für Verkehrsprobleme, teilweise sogar für ein Verkehrschaos. Sind die Poller geschlossen, sorgen sie für zum Teil erheblichen Umwegverkehr, belasten unnötig die Unterführung, die als Zufahrt für den Migros-Parkplatz konzipiert ist. Und auch die Anwohnerinnen und Anwohner der Sägestrasse müssen zusätzlichen Verkehr erdulden. Anderseits kommt es auch immer wieder vor, dass die Poller nicht korrekt funktionieren und geschlossen bleiben, obwohl sie offen sein müssten.
Das Fazit ist also einfach und sehr klar: Das ursprüngliche Ziel der Poller wurde verfehlt, anderseits verschlimmern sich die Verkehrsprobleme wegen der Poller. Wie lange brauchen die Könizer Behörden noch, bis sie einsehen, dass die Poller für immer gesenkt werden sollten?
Martin Gutmann, Köniz (Der Bund)
Erstellt: 14.10.2009, 10:38 Uhr



