Keinen Einfluss auf das Monopoly
Das Kläffen der Politiker
«Bund» vom 19. März
Der Autor trifft in seinem Kommentar die Sache gut. Die von vielen Politikern vielleicht auch nur vorgetäuschte Aufregung über den deutschen Finanzminister zeigt doch nur die selbst verschuldete Ohnmacht.
Mit dem Abseitsstehen von der EU hat es die Schweiz nicht nur verpasst, sich neue Freunde zu schaffen, sie hat auf die Gestaltung der Spielregeln für das globale Monopoly nun auch keinen Einfluss und muss diese trotz angeblich verteidigter Souveränität übernehmen. Losgelöst von der EU-Frage bleibt es befremdlich, wie sich alle bürgerlichen Politiker dafür starkmachen, dass man in der Schweiz die Steuerhinterziehung mit dem Bankgeheimnis weiterhin erleichtern will und dann gleichzeitig ernsthaft eine Amnestie für die nicht versteuerten Milliarden fordern.
Ehrliche Steuerzahler brauchen keine Unterscheidung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung!
Harald Jenk, Liebefeld
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Erstellt: 24.03.2009, 01:16 Uhr




