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Mystery-Park 2010 wieder offen
Matten Der Mystery-Park im Berner Oberland will im kommenden Sommer seine Tore erneut fürs Publikum öffnen. In der bald zu Ende gehenden Saison lockte er rund 90000 Besucher an. Ab 2010 wird die Anlage unter dem neuen Namen «JungfrauPark» betrieben. Mit dem Namenswechsel wollen die Verantwortlichen unter die teilweise eher unrühmliche Geschichte des Mystery-Parks einen Schlussstrich ziehen. Der nach einer Idee von Bestsellerautor Erich von Däniken gestaltete Park zu Rätseln der Menschheit ging wenige Jahre nach der Eröffnung pleite.
Shows werden überarbeitet
Nachdem der Park längere Zeit geschlossen und durch verschiedene Hände gegangen war, wurde er von der jetzigen Besitzerin Mitte Mai für die Sommersaison 2009 wieder eröffnet. «Wir schreiben schwarze Zahlen und können für die kommende Saison sogar ein wenig Geld investieren», bilanzierte der scheidende CEO Marcel Meyer gestern auf Anfrage. Die anfänglich 35 Arbeitsplätze habe man im Verlauf des Sommers auf 40 aufstocken können. In der Winterpause wollen die Betreiber im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten diverse Neuerungen vornehmen. Erich von Dänikens Rätsel sollen weiterhin ein wichtiger Teil des Erlebnisparks bleiben, wie der designierte, neue CEO des Parks, Bernhard Zysset, gestern auf Anfrage sagte. Man überlege sich aber, einige der bisher gezeigten Shows zu überarbeiten und eine oder zwei Shows ganz aus dem Programm zu nehmen.
Das Familienparadies mit diversen Attraktionen für Kinder wolle man allenfalls ausbauen. Es habe sich als Alternative zu den Von-Däniken-Shows etabliert. Die Rätsel sollen aber nach wie vor die Hauptattraktion des Parks bleiben, wie Zysset sagte. Es gebe noch weitere Um- und Ausbaupläne, diese seien aber noch nicht finanziert.
Keine Investoren gefunden
Nach der Winterpause soll der Park am 2. April 2010 wieder den Sommerbetrieb aufnehmen. Damit ist aber die Frage noch nicht gelöst, wie es definitiv mit dem Mystery Park weitergehen soll. Man habe in diesem Sommer zahlreiche Gespräche mit potenziellen Investoren geführt, sagt Zysset. Neues Geld für den Vergnügungspark habe man angesichts der Wirtschaftslage bis heute aber nicht auftreiben können. (sda)
> (Der Bund)
Erstellt: 13.10.2009, 01:15 Uhr



