Zeitung heute
Längstes Radrennen der Schweiz
«Das Wetter war massiv besser als vorausgesagt», konstatiert Michael Schild. Er leitet das Alpenbrevet, seit Start und Ziel vor zwei Jahren von Andermatt nach Meiringen verlegt worden sind. Wegen der schlechten Wettervorhersage seien von gut 1500 Angemeldeten nur 1334 gestartet. Von diesen hätten 1252 das Ziel erreicht. Gut die Hälfte der Teilnehmenden stammten aus der Schweiz. Viele Fahrer reisten zudem aus Deutschland und Holland an. Die Frauen machten mit rund 10 Prozent der Teilnehmenden eine Minderheit aus. Schild, der auch als Rennleiter des Grand Prix von Bern amtiert, erklärt sich dies mit «den eher traditionellen Strukturen in der Radsportszene».
Das Alpenbrevet sieht Schild denn auch als eine Ergänzung zu «den vielen traditionellen, kleinen, rein leistungsorientierten Radrennen einzelner Fahrradvereine». Denn beim längsten Volks-Rad- und Mountainbikerennen der Schweiz gebe es zwar eine Zeitmessung und ein «Brevet», aber kein Klassement. Statt einer Rangordnung zählten vorab «das individuelle Durchkommen und Erlebnis». Auf der Strecke sei es zu drei kleineren Unfällen gekommen, die betroffenen Radfahrer seien aber mittlerweile aus dem Spital entlassen worden. (cba) (Der Bund)
Erstellt: 10.08.2009, 08:58 Uhr




