«Glace auf Italienisch»
Luc Sohm. (Valérie Chételat)
«Wir sind gerade aus den Ferien zurückgekommen. Wir waren mit der Familie in Italien: Eine Woche am Lago Maggiore und eine Woche am Orta-See. Am Lago Maggiore konnte ich Fussball spielen, am Orta-See hatten wir dafür ein Schwimmbecken beim Ferienhaus. Das war auch super! Ich habe ein bisschen Italienisch gelernt, nur ein paar Worte aber jetzt kann ich doch zwei Kugeln Glace bestellen.»
«Ich mag Sprachen! Mein Lieblingsfach in der Schule ist Englisch. Französisch mag ich zwar auch, aber das ist ein bisschen schwieriger. Einmal mussten wir für ein Theater französische Texte auswendig lernen. Das hat mir gut gefallen. Am wenigsten mag ich Physik. Nach den Sommerferien komme ich in die neunte Klasse. Dann lernen wir Physik und Chemie in getrennten Fächern.»
«Ich freue mich auf das letzte Schuljahr – am meisten auf meine Klassenkameraden: Wir sind eine gute Klasse. In der neunten Klasse gehöre ich zu den Ältesten im Schulhaus, das finde ich auch gut. Auf die vielen Proben und Prüfungen freue ich mich nicht. Im letzten Schuljahr machen wir ein Abschlusskonzert. An Weihnachten wird es ebenfalls ein Konzert geben. Und dann gibt es sicher noch eine Projektwoche. Die hatten wir letztes Jahr auch schon – das hat mir Spass gemacht.»
«Ich spiele sehr gerne Fussball. Eigentlich wollte ich Fussballprofi werden, aber das ist jetzt wohl keine Option mehr. Dazu müsste ich schon in einem besseren Klub spielen, zum Beispiel beim FC Thun. Im Moment bin ich Innenverteidiger für den FC Rot-Schwarz Thun. In der Schule spielen wir in den Pausen manchmal auch Fussball. Zurzeit aber nicht mehr so oft, früher haben wir das mehr gemacht. Letzten Sommer habe ich fast alle Spiele der Europameisterschaft gesehen. Ich freue mich schon jetzt auf die WM 2010 in Südafrika.»
«Nach dem Abschluss der neunten Klasse möchte ich vielleicht Polygraf lernen oder auf das Gymnasium gehen. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob und was ich studieren möchte. Als Polygraf möchte ich am liebsten Flyer gestalten, zum Beispiel für Konzerte oder für Sportanlässe. Ich habe mich auch schon zum Schnuppern angemeldet.»
«Die Sommerferien sind etwas vom Besten an der Schule. Da kann ich in die Badi gehen und Freunde treffen. Am liebsten schwimme ich in der Aare und springe mit meinen Kollegen von den Brücken der Stadt Thun. Das ist das Grösste.» (Der Bund)
Erstellt: 10.08.2009, 08:25 Uhr




