Das Projekt Fanarbeit

Von . Aktualisiert am 23.09.2009

Gestern wurde in der neuen Bieler Sporthalle Esplanade, die erst morgen offiziell eingeweiht wird, das «Projekt Fanarbeit in der Stadt Biel» vorgestellt. Daran beteiligen sich Fans, Polizei, Klubvertreter und Fandelegierte unter der Leitung von Marcel Meier, dem Leiter der Dienststelle Jugend und Freizeit der Stadt. Klare Kommunikationsstrukturen und Wertschätzung zwischen den Akteuren sollen die Gewalt rund um Eishockey- und auch Fussballspiele verhindern oder zumindest reduzieren. Zunächst soll die Fanarbeit bekannt gemacht und sollen weitere Fandelegierte gefunden werden. Kommunikationsabläufe sollen überprüft und bei Bedarf verbessert werden. Während der Saison sind mehrere Coachings der Fanexperten vorgesehen. Das Projekt dauert vorläufig ein Jahr und kostet 6000 Franken. Ab 2010 soll es von den Bieler Klubs in Zusammenarbeit mit den Fandelegierten eigenverantwortlich weitergeführt werden. «Viele Konflikte können durch klare Kommunikation vermieden werden», sagte Fanexperte und Coach David Zimmermann. (tik)> (Der Bund)

Erstellt: 23.09.2009, 01:16 Uhr

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