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Trio einig, offen für Dialog
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Finanzminister Hans-Rudolf Merz ist gestern nach Luxemburg gereist, um sich mit den verbündeten Staaten in Sachen Bankgeheimnis – Österreich und Luxemburg – abzusprechen. Merz und seine Amtskollegen Luc Frieden (Luxemburg) und Josef Pröll (Österreich) zeigten sich dialogbereit zu mehr Zusammenarbeit der internationalen Steuerbehörden bei Steuerdelikten. Sie wollen jedoch dagegen kämpfen, dass sie von den grössten Industrie- und Schwellenländern (G20) auf eine schwarze Liste gesetzt werden. «Das Erstellen von sogenannten schwarzen Listen, wozu die Schweiz selber keinen Beitrag leisten konnte und auch nicht einbezogen wurde, ist zu vermeiden», sagte Finanzminister Hans-Rudolf Merz an einer gemeinsamen Medienkonferenz nach dem Treffen. Dass die drei Länder nicht mitreden könnten, widerspreche diplomatischen und völkerrechtlichen Gewohnheiten.
«Die drei Staaten halten am Bankgeheimnis fest», bekräftigten die drei Finanzminister. Dieses sei ein wichtiges Element des Schutzes der Privatsphäre der Bürger. Das Bankgeheimnis habe nichts mit der Finanzkrise zu tun. Die Schweiz, Luxemburg und Österreich seien auch «keine Steuerparadiese oder -oasen». (bin) (Der Bund)
Erstellt: 09.03.2009, 11:48 Uhr



