Ob Gott existiert, darf nicht gefragt werden

Zug Dürfen Freidenker behaupten, es gebe «wahrscheinlich keinen Gott»? In Zug dürfen sie das nicht, wie sie es auch in Bern (mindestens in Tram und Bus) nicht durften. Die Behauptung sei ein öffentliches Ärgernis, entschied der Zuger Stadtrat. Nun droht ihm eine Klage.

Die Auseinandersetzung um Plakate mit religiösen Inhalten fand in Bern in der ersten Hälfte 2009 statt. Bern Mobil weigerte sich im Februar, die Botschaft der Atheisten in Bussen und Trams zu transportieren.Werbung mit religiösem Inhalt komme nicht infrage.

Mit der gleichen Begründung traf es im Juni die Zeitschrift «reformiert». Auch ihre Werbung wurde verboten, obwohl sie gar keine religiösen Inhalte hatte, wie ein Mitglied des Herausgebervereins damals sagte. Es handle sich nur um Werbung für eine Zeitschrift – und erst noch eine, die sich mit religiösen Fragen sehr kritisch auseinandersetze. (afg)

Seite 9, Kommentar rechts> (Der Bund)

Erstellt: 03.10.2009, 01:15 Uhr

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