Tritt Busacca jetzt zurück?
Von Thomas Niggl. Aktualisiert am 30.06.2010 47 Kommentare
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«Wir verlangen von der Fifa eine klare Stellungnahme und eine plausible Begründung, weshalb Busacca heimreisen musste», sagt Ponte. Busacca selbst habe bisher vom Weltfussballverband immer noch keine Erklärung erhalten. «An der WM herrschen zurzeit Zustände wie an einem Grümpelturnier», ereifert sich der Präsident.
Busacca war nach seinem ersten Spiel nicht mehr für ein weiteres Spiel berücksichtigt worden. «Ich vermute, dass er jetzt im Flieger zurück in die Schweiz sitzt», so Ponte. Die Schiedsrichter-Bosse stehen voll und ganz hinter Busacca. Sie haben jedoch Angst, der Tessiner könnte in seiner grenzenlosen Enttäuschung aus Frust sogar seinen vorzeitigen Rücktritt einreichen. «Ja, diese Gefahr besteht durchaus», sagt Ponte gegenüber DerBund.ch/Newsnet. Aber das wolle man unbedingt verhindern und Busacca vor einem Rücktritt im Affekt bewahren. «Massimo ist und bleibt einer der besten Schiedsrichter der Welt, wir brauchen ihn auch dringend in unserer Liga», erklärt der Aargauer. Busacca sei auch für die anderen Unparteiischen im Land ein grosses Vorbild.
Fifa-Inspizient gab Busacca die besten Noten
Bei seinem ersten Spiel zwischen Südafrika und Urguguay hatte Busacca den Volkszorn des Gastgeberlands auf sich geladen. Er hatte gegen Südafrika einen Elfmeter gepfiffen und den Torhüter wegen einer Notbremse auch noch des Felds verwiesen. Daraufhin hatte Südafrikas brasilianischer Trainer Carlos Alberto Parreira nach der 0:3-Niederlage drastische Sanktionen gegen den Schweizer gefordert. «Dieses Gesicht will ich an dieser Weltmeisterschaft nicht mehr sehen. »
Was Ponte schon gar nicht verstehen kann. «Nach seinem ersten Match hat sich Massimo noch darüber gefreut, dass ihm der Fifa-Inspizient nur gute Noten gegeben hat», so Ponte. Das habe er ihm damals am Handy noch mitgeteilt. Es sei ungeheuerlich, dass der südafrikanische Nationaltrainer für seine Schimpftiraden nicht bestraft worden sei. «Aber Busacca muss nach Hause, das ist ein absoluter Skandal.» (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 30.06.2010, 14:19 Uhr
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47 Kommentare
Wir Schweizer sollten endlich aufwachen...wir sind einfach zu ehrlich und zu vernünftig. In der grossen weiten Welt gehen die Dinge nun mal nicht mehr ganz so legal von sich, wie wir sie uns in der Insel Schweiz vorstellen. Und wenn halt der südafrikanische Präsident bei Mr. Blatter anruft und sagt, dieser Schiri sei nach Hause zu schicken, dann wird das gemacht, zum Wohle der "guten Beziehungen". Antworten






