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«Unseren Plan kann man nicht mit Swissmetro vergleichen»
In einer halben Stunde von Zürich nach Bern: Der emeritierte EPFL-Professor Daniel Mange fordert mehr Tempo für Züge. Im Interview sagt der Visionär, wie er seine Pläne umsetzen will. Mehr...
Interview: Fabienne Klenger.
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51 Kommentare
Platz wäre eindeutig noch "über den Autobahnfahrstrassen". Gestelzelt, so dass die Automobilen zwischen den Trägern DOCH das Tageslicht erkennen können. Eingeben tat man dies zur Zeit von BR Schlumpf, weswegen dieser alles Schubladisierte, bliebe ein Rätsel...! Antworten
Das Transportbedürfnis vieler Kommentatoren und wohl auch vieler Leute in der Schweiz nähert sich dem eines Kleinkindes: Immer alles und überall hin wollen, sofort, ohne (Zeit-) Aufwand! Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, ob es Grenzen gibt, oder ob wir uns solche sogar selber setzen wollen. Auf jeden Fall sollten wir entscheiden, wie sich die Schweiz langfristig entwickeln soll. Antworten
Aber Herr EPFL-Professor Daniel Mangel:Sie sollen Visionär sein?Ich bitte sie, "beamen", einfach Menschen "beamen", dass nenne ich Geschwindigkeit!Wenn schon,denn schon!Wozu Menschen endlich zu mehr BESINNUNG aufrufen?Endlich Menschen zu einem MARSCHHALT auffordern um zu überlegen was der Wahnsinn, auf den wir in vielen Belangen zusteuern bringen soll?Nein,nein Effizienz ist das Gebot der Stunde!! Antworten
sollte man die kapazitätsengpässe nicht eher so lösen, dass weniger menschen reisen, anstatt mehr menschen das reisen zu ermöglichen?
das würde den energieverbrauch senken und die lebensqualität der nicht-mehr-pendler massiv steigern. raumplanung ist hier gefragt, nicht verkehrsplanung...sowie anreize, den wohnort an den arbeitsort zu verlegen und arbeitsplätze zu dezentralisieren...
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Sorry, ich kann es mir nicht verkneifen, diesen Kommentar. Hochgeschwindigkeitszüge und Bild 1. Das ist SZU vor dem Einkaufszentrum Sihlcity !!! Also mit 300kmh am Einkaufszentrum vorbei in die City? Arme Zugspassagiere. Die sind des Todes sicher bei dieser Geschwindigkeit an dieser Stelle! :-) Antworten
Die Devise heute heisst doch "entschleunigen" und nicht noch mehr beschleunigen. Ausserdem: Immer mehr Tunnels machen das Bahnfahren immer unattraktiver, vor allem für Touristen. Und schliesslich: In der Schweiz sind die Distanzen derart kurz, was braucht es da Hochgeschwindigkeitszüge. Naive Frage zum Schluss: Was machen die Leute mit dem Zeitgewinn? Antworten
Durch noch schnellere Züge steigt der Energieverbrauch stark (weil der Luftwiderstand viel grösser ist und die Züge schwerer gebaut werden müssen) und die Kapazität der Schiene sinkt massiv (weil die Abstände der Züge überproprtional grösser sein müssen). Solche Vorschläge dienen entweder der Profilierung oder sind ein Versuch, den vernünftigen Ausbau der Schieneninfrastruktur zu torpedieren! Antworten
Das mit den Abständen stimmt für Autos aber bei den Zugen kann man Dank Zugsicherungssystemen wie ETCS die Abstände immer mehr verkürzen. Somit steig die Kapazität mit der Geschwindigkeit.
So etwas darf nie gebaut werden ! Diese Bahn erzeugt neuen Verkehr, so man dann jeden Tag von St Gallen nach Bern zur Arbeit fährt. Diese Passagiere kommen nur für einen kleinen Bruchteil der Kosten auf, welche sie verursachen. Umweltfreundlich ist das auch nicht. Bereits der langsamere Zug, der bald von Zürich nach Lugano brausen wird, braucht 2,5 mal soviel Energie wie heute über den Gotthard. Antworten
Professor Mange gilt als klar inkompetent zur Bahn2000 Problematik. Richtig ist, dass Bahn 2000 eine Erfolgsgeschichte ist 130 Projekte zu etwa 6 Mia Kosten. Die Schweiz macht seit 10 Jahren nichts anderes als die Integration fördern. NEAT ab 2017, Paris - Basel - Zürich bis Basel im Einsatz. TGV Lyon - Bern mit 1 Mia Kosten ist auch aktiv. Es geht eben nicht nur um Schienen sondern auch Bahnhöfe Antworten
Heute pendeln die Leute von Bern nach Zürich.
Morgen pendeln die Leute von Fribourg nach Winterthur.
Übermorgen pendeln die Leute von Lausanne nach St. Gallen.
Wo da der Fortschritt, die Inovation ist erschliesst sich mir nicht ganz.
Mobilität per Bahn ist zwar besser als per Auto, aber umweltfreundlich ist keines der beiden.
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Irrsinn! Noch schneller von A nach B, die Umsteigezeiten noch mehr optimieren, will heissen verkürzen, Irrsinn! Fact ist, immer mehr ältere Personen nehmen den Zug und sollten immer schneller rennen um den Anschlusszug zu erwischen, geht schlicht nicht, auch wenn sie noch rennen könnten, weil immer mehr Menschenmassen die Wege versperren. Die SBB sollten mal grundsätzlich über die Bücher. Antworten
Zum Glück sind unsere finanziellen Mittel unbeschränkt, alles ist finanzierbar und sonst kauft die SNB die Schulden des Staats und zahlt die Gläubiger aus.
In 10-20 Jahren werden wir uns leise, umweltfreundliche, individuell, gemütlich fortbewegen und trotzdem immer noch schnell ohne Eisenbahn und Verbrennungsmotoren.
Aber fragen sie mich jezt bitte nicht wie genau :-)
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Aeusserst interessant was EPFL-Professoren, dipl. Fachwissenschaftler, Wirtschaftsoekonomen etc. herausfinden. Mexico-City, Sao Paulo, Tokyo lässt grüssen ! Intelligente Raumplaner gehen weg vom zentralen Hub-to-Hub Service !
Sub-urbane 3-Punkte-Verbindungen sind nötig um überlastete Hub's zu entlasten ! Ameisen beobachten, die haben nie ein Stau und geben verblüffende Lösungsansätze !
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Ja, bitte, behaltet diese Beamte und Politiker bei euch. Das Bundeshau schenken wir euch noch oben drauf. Dann haben wir endlich Ruhe und können die schönste Schweizer Stadt in Ruhe geniessen ;-)
...der ehrbare Herr Professor nimmt also verstaubte Pläne hervor und erinnert an diese. Darf ich auch? Was ist mit fehlenden Stück Autobahn zwischen Wolhusen und Rüfenacht? Beide Zubringer tragen den Namen T10 und waren ursprünglich (in den 70er) zur Verbindung vorgesehen. LINGGS sorgte leider dafür, dass diese Pläne gaaaanz weit unten in die Schublade wanderten.... Antworten
@I.Sauber: haben sie Beweise für Ihre Behauptung? (Internetlink z.Bsp.) Bei einer Abstimmung über eine solche Autobahn hätten sie garantiert 99.9% Nein-Anteil... Das Bedürfnis nach modernen, schnellen ÖV-Verbindungen kann man nicht genügend fördern.
Ja, Sie dürfen. Ob sich jemand für Ihren Beitrag interessiert ist eine andere Frage.
Shinkansen in Japan, für mich ein Traum der Fortbewegung. Zwar recht teuer, aber das Beste,was es gibt. Ob sich das in der Schweiz lohnt, ist die andere Frage, weil teure Investition, die schlussendlich nur von einer kleinen Anzahl Menschen benutzt wird (im Gegensatz zu Japan). Aber St.Gallen-Genf und Basel -Chiasso mit Kreuzpunkt Olten od. Luzern wäre mal zu überdenken. Antworten
Natürlich ist es bequem, wenn die Züge (noch) schneller werden. Aber um welchen Preis (siehe Wirtschaftlichkeit der NEAT)? Und was nützt es mir, wenn ich zwar in rund 50 Minuten von Zürich HB nach Basel SBB flitze, dann aber - abends nach 20 Uhr - 14 Minuten aufs Tram warten muss? Antworten
swissmetro braucht kein Schienennetz, da sie unterirdisch schwebt!!! schade, dass das Prof. Mange scheinbar vergessen (er ist zwar umfänglich über das Projekt informiert) und die Journalistin nicht realisiert hat. swissmetro ist eine unterirdische Magnetschwebebahn - die einzige Alternative für die Schweiz. Wir sind Meister des Tunnelbaus. wo liegt also das Problem? Angst vor dem grossen Wurf?!?!? Antworten
Angst vor den Kosten für die Magnet-Schienen, schliesslich schwebt die Bahn ja nicht einfach so im Tunnel. Fazit: Teuer wegen Tunnel, noch teurer wegen Magnetschienen, nochmal teurer bei Teilvakuum-System....
Ich weiss nicht, warum man in wenigen Minuten durch die CH rasen soll, denn man gewinnt nix dabei, eher hat man dann nämlich noch weniger Zeit.
Dann hat die Menschheit noch mehr Zeit sich Gedanken zu machen, was für unnützes Zeugs man sonst noch bauen/kaufen könnte, um sich selber noch mehr zu stressen .. Der Hamster im Rad lässt grüssen ..
Bern in Ehren, aber ich würde mir wünschen von der Luzerner Agglo in 30min in Zürich anzukommen. Denn im Moment benutze ich das Auto weil ich in der hälfte der Zeit an meinem Arbeitsort ankomme. Auch wenn die Bahn "weniger" kostet, ist mir meine Zeit auch was Wert! Antworten
eine etwas radikale, aber nachhaltige lösung: arbeitsplatz und wohnort näher zusammenlegen. job oder wohnort wechseln. dann gehts ohne auto und mit ganz kurzen öv-fahrzeiten. wär das beste für ihre lebensqualität, für die umwelt und für die infrastruktur-kosten.
wer das wirklich möchte, kann das in der schweiz immer...nur: wie bringt man die leute dazu? leider kaum.
Herr Laube, ich habe nicht gesagt, dass der Luzerner ÖV schlecht sei, er ist sogar super. Es ist eben wie gesagt, wenn ich um 7 uhr beginnen möchte muss ich gegen 5 Uhr aus dem Haus. Und wann ich komme ich dann am Abend nach Hause. Darum werde ich zu gegebener Zeit eine Stelle in der Nähe suchen, aber so lange das nicht der Fall ist, pendle ich mit dem Auto. Denn so früh kann ich noh keine Arbeite
Schade, dass Sie nicht schreiben, wo in der Agglo LU Sie wohnen. So schlecht ist unser Luzerner öV ja nicht. Und bei Nutzung der Bahn könnten Sie die Fahrzeit nutzbringend einsetzen, was im Auto nicht geht.
@R. Rothenbühler, nun, die Strecke Luzern-Zürich ist kein Genuss. Und wie gesagt, da ich in der Agglo Lebe und nicht direkt in der ZH City arbeite (Dietikon), empfinde ich das mehrmalige Umsteigen für jeden Tag als unangenehm. Wenn die ganze Fahrt 45-50 min dauern würde, dann würde ich es mir nochmals überlegen, aber nicht, wenn zur Zeit die Fahrt 85min dauert.
Tja, dafür arbeiten Sie jeden Tag 15-30 Minuten länger, um Ihr Auto zu finanzieren...
Ich hatte das für mich mal durchgerechnet und mich entschieden, weniger zu arbeiten und die Zeit im Zug zu geniessen.
Wieder so ein Luxusproblem... Es muss nicht immer alles schneller gehen. Wir haben immer mehr Strassen, breitere Autobahnen, mehr Tunnels, mehr Züge und stehen doch immer häufiger im Stau oder warten auf den verspäteten Zug. Ein bisschen weniger Hektik und etwas mehr Gelassenheit würde unserer Gesellschaft gut tun. Und vielleicht ein Tick weniger Zuwanderung, damit noch etwas Grün übrigbleibt. Antworten
Es ist wohl eher anzunehmen, dass wir im Jahr 2050 nirgendwo mehr "hinfahren". Und schon gar nicht mehr zusammengepfercht in muffigen Wagons ohne Sitzplatzgarantie. Ich bin wirklich für Visionen und Innovationen. Aber evt. würde es schon ausreichen wenn man für den bezahlten Sitzplatz auch einen solchen garantiert bekäme oder einen Billet-Schalter vorfände der am Sonntag auch geöffnet ist. Antworten
den garantierten Sitzplatz gibt es wenn man reserviert, wie im Ausland üblich. Dass muss man aber jedesmal machen und wenn man kurzfiristig einen anderen Zug nehmen will muss man die Reservation wieder umbuchen, wenn das der Tarif zulässt - hat alles seine Vorteile. Persönlich finde ich es besser, dass das in der Schweiz nicht so gemacht wird, dafür hat man das Risiko ev. keinen Platz zu haben
@Luginbühl: Sie haben recht. Zürich ist die grösste Stadt der Schweiz (nun ja, Weltstadt ist etwas hochgefriffen). Den grösste Teil der Arbeitsplätze in der Schweiz finden Sie aber immer noch ausserhalb Zürichs. :-)
Naja, man könnte natürlich die Steuern verdoppeln, dann könnte man vermuttlich dieses Projekt plus doppelstöckige Autobahnen realisieren...
Nur hätte das vermutlich andere auswirkungen... Höre ich da Schreie nach "Oh nein nicht noch mehr Steuern!"?! Eben.
Tja, Herr Steiner, mit dem beamen wird das wohl nichts. Dem steht leider die Quantenphysik entgegen (genauer die «Heisenberschge Unschärferelation»). Wir werden uns also auch in Zukunft doch noch physisch von einem Ort zum anderen bewegen müssen.
@Spring: Zürich ist der grösste Wirtschaftsplatz der Schweiz, bietet am meisten Arbeitsplätze, folglich am meisten Pendler. Zürich ist eine Weltstadt und belegt, so glaube ich, Platz 2 bei der Weltrangliste der Lebensqualität. Zudem ist Zürich immernoch das beliebteste Ausgangspflaster in der Schweiz. Genug Gründe also...
Wieso in Gottes Namen tun immer alle so als wenn die ganze Welt nach Zürich wollte. Zürich ist eine Stadt in der Schweiz wie viele andere auch. Nicht besonders schön, nicht besonders nett, einfach eine Stadt. Ich wäre viel lieber in 30 Minuten in Genf oder Zermatt. Zürich, immer nur Zürich, wie furchtbar langweilig.
Aber ganz vergessen geht hier Basel. Das Tor der Hocgeschwindigkeitzüge nach D und F. Die Hochgeschwindigkeitsanbindung der NWCH an das Mittelland ist unabdingbar für einen guten Anschluss an die europäischen Hochgeschwindigkeitsnetze. Antworten
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