Um schonendes Anhalten wird gebeten
Aktualisiert am 26.04.2010 22 Kommentare
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In einer am Sonntag in den USA erstmals ausgestrahlten TV-Serie sagte Hawking nach Berichten britischer Medien, wenn Ausserirdische die Erde besuchen sollten, könne das etwa so sein, wie bei Kolumbus' Entdeckung Amerikas, «was für die eingeborenen Amerikaner nicht gut ausging». Weiter sagte der Physiker demnach: «Solche fortschrittlichen Aliens werden vielleicht Nomaden, die darauf aus sein könnten, was immer sie erreichen können zu erobern und zu kolonisieren.» Die neue TV-Serie trägt den Titel «Ins Universum mit Stephen Hawking».
Hinsichtlich der Möglichkeit ausserirdischen Lebens hat Hawking laut den Berichten mit mathematischer Wahrscheinlichkeit argumentiert: rein mathematisch betrachtet sei das Nachdenken über Ausserirdische «völlig rational», so der Physiker, «die wahre Herausforderung ist, zu berechnen, wie Aliens tatsächlich sein könnten.» In seiner Vorstellungswelt kommen glühende tintenfischartige Kreaturen, Herden von Pflanzenfressern und strahlend gelbe Räuber vor, die ihre Beute mit Stachelschwänzen töten, wie es in den Medienberichten hiess.
Traum und Albtraum der Menschheit
Die Sehnsucht nach Kontakten mit ausserirdischen Zivilisationen ist alt. Die 1972 und 1973 gestarteten US-Forschungssatelliten Pioneer 10 und 11 tragen Tafeln mit nackten Erdenbewohnern und Symbolen, die die Positionen der Erde und der Sonne übermitteln sollen. Voyager 1 und 2, die 1977 ins All geschossen wurden und mittlerweile am Rand des Sonnensystems unterwegs sind, haben jeweils eine vergoldete Phonogramm-Platte im Gepäck mit Erdgeräuschen und -Bildern.
Zuletzt nahmen die Versuche zu, mit Ausserirdischen in Kontakt zu treten – aber auch die Warnungen vor allzu sorglosem Umgang mit solchen All-Botschaften. Im Jahr 2008 beamte die Nasa den Beatles-Song «Across the Universe» ins All – als Friedensbotschaft an alle Ausserirdischen, die sich im Jahr 2439 zufällig am Polarstern aufhalten. 2006 schrieb die britische Fachzeitschrift «Nature»: «Es kann nicht unbedingt davon ausgegangen werden, dass alle ausserirdischen Zivilisationen gutartig sind – und sogar der Kontakt mit einer gutartigen könnte ernste Auswirkungen auf die Menschen hier auf der Erde haben.» (afp)
Erstellt: 26.04.2010, 10:10 Uhr
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22 Kommentare
Sicher schicken die Ausserirdischen zuerst ein Forschungsschiff - Christoph Kolumbus führte seinerzeit auch eine Forschungs- und Handelsexpedition ... Es ist ein Gedanke der Hippie-Ära, dass intelligent und friedlich synonym sein müssen. Aber: Neue Waffen werden nicht von Dummköpfen entwickelt - dafür gerne eingesetzt. Antworten
Hans Zimmer Würde noch einen Schritt weiter wagen und nicht nur annehmen es sei unwahrscheinlich dass die Erde einmalig ist sondern dass es ganz und gar unmöglich ist im gesamten Universum. Die moderne Astronomie spricht ja sogar unserem "eigenen" Universum die Einmaligkeit ab und nimmt an dass es noch weitere Universen gibt. Es wäre schon sehr arrogant anzunehmen wir wären die einzigen. Antworten
Die Frage, ob Hawking wirklich so intelligent gewesen ist, ist berechtigt. Denn wer bei so einem hanebüchenen Schmarren mitmacht und diesen auch noch mathematisch zu unterlegen versucht, dann muss man bei seinem Geistesblitz mit dem Urknall evtl. erhebliche Zweifel an der Wahrhaftigkeit vermuten. Antworten
Mal angenommen es gäbe Ausserirdische und sie wären friedlich. Unsere Probleme müssten wir trotzdem selber lösen. Ausserdem denke ich, dass wir von feindlich gesinnten Ausserirdischen warscheinlich mehr lernen würden. Zumindest wären wir gegen den gemeinsamen Feind endlich mal geeint. Die Präsenz der Aliens würde uns Menschen wie eine grosse Familie ohne nennenswerte Unterschiede erscheinen lassen Antworten
Was essen und trinken denn diese Ausserirdischen? Dass ähnliche Bedingungen wie sie auf dem Planeten Erde herrschen, müsste von der Distanz Sonne Erde ausgegangen werden ( ca. 150 Millionen Km ). Oder gibt es mehr als eine Sonne? Die "fortschrittlichen" kriegslüsternen Eroberer - Aliens alias Mensch sollte eher zu denken geben. Antworten
@ Max Minder: Leider völlig falsch gedacht. Was in der Weltraumforschung gemacht wird entscheidet über das Schicksal der Menschheit. Ohne Weltraumforschung keine Zukunft - jedenfalls nicht wenn die Menschen nicht lernen sich zu mässigen. Man müsste halt ein bisschen über seinen Gartenzaun hinweg denken lernen, nur so sieht man das Wesentliche. Antworten
Wir sind Multidimensional, das heisst, wir haben noch weitere Dimension die wir jetzt integrieren dürfen. Sich vor sich SELBST zu fürchten, ist doch etwas eigenartig. Evolution basiert auf einem 12er System und erlaubt Quantensprünge. Das heisst, in Kürze wird in allen Bereichen, die gewohnten Auffassungen, Sichtweisen purzeln. Ein Quantensprung der Freude steht bevor. Grosse Freude steht bevor. Antworten
Nur Scheuklappenmenschen können meinen, es gäbe keine anderen Spezies im Weltall! Aber das Hauptproblem,sind die gigantischen Distanzen, die uns trennen und die auch durch Lichtgeschwindigkeit nicht vernünftig zu überwinden sind. Also mehrfache Ueberlichtgeschwindigkeit? Aber wie? Zudem würde eine fremde Spezies kaum mit einer Armee aufkreuzen, sondern mit einem Forschungsschiff oder zwei.... Antworten
Hawking könnte durchaus recht haben. Technisch weit gereifte Eroberungsgesellschaften (bspw. das alte Rom, die Nazis, die USA) sind trotz Intelligenz nicht gefeit vor Gewalt. Für was sollten denn friedliche Ausserirdische hierher kommen? Wer finanziert bei denen die Milliarden für friedliche Entdecker-Missionen? Das geht ja schon auf der Erde nicht. Bezahlt wird nur zum materiellen Vorteil. Antworten
ANTI - PROPAGANDA ! Weil es in der nächsten Zeit wirklich zu Kontakten kommen könnte, versuchen gewisse Kreise diese "Aliens" schon zum vorherein schlecht zu machen. Sie haben uns aber nicht nötig, sondern wir brauchen sie, weil sie uns helfen können gegen unser egozentrisches und geldgieriges Wesen. Auch für die Reinigung der Umwelt und neue Energiequellen haben sie sicher gute Lösungen für uns Antworten
Wer sagt denn, dass solche ausserirdische Wesen uns nicht schon längst kontrollieren? Die ganze Menschheit strebt nach Frieden und trotzdem gelingt es uns nicht friedlich miteinander auszukommen. Wer sagt denn, dass solche ausserirdische Wesen physisch wie wir sein müssen? Ausserdem: Intelligenz ist keine Garantie für MIlde, Verständnis und Liebe. Interesse am Wohl des anderen stiftet Frieden. Antworten
Es darf gelacht werden. Aber vor 50 Jahren glaubte die Gilde der Astro-Physiker tatsächlich, dass es an jeder Ecke im Universum bewohnbare Planeten gibt und es von Aussenirdischen nur so wimmelt. Heute weiss man, dass dem nicht so ist und deshalb versuchen alle Weltraumorganisationen mit HAARSTEUBENDER PR ihre Haut zu retten. Aber das langt nicht. In 30 Jahren wird es die NASA nicht mehr geben. Antworten
Warum immer konkretisieren und Ausserirdische suchen? Die Physik hat längst erkannt, dass hinter Raum und Zeit weitere sechs Dimensionen existieren müssen. In diesen zusätzlichen Dimensionen verstecken sich die sogenannten Ausserirdischen. Sie sind also und waren schon immer unter uns, sind allerdings nur in veränderten Bewusstseinszuständen erfahrbar. UFO-Betroffene fallen unbewusst in diese. Antworten
Ich stelle mir Ausserirdische Wesen friedlich vor. Die sind so intelligent und fortgeschritten, dass sie Beraubungen nicht nötig haben. Anders kann ich mir nicht vorstellen, dass sie in der Lage wären, den Weltraum mit seiner scheinbaren Lichtgeschwindigkeitsgrenze zu bereisen. Die hätten vermutlich mehr Angst vor den Menschen mit ihren Kriegen und Habgier, als wir Angst vor ihnen haben müssen. Antworten
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Die Welt in Bildern
Markus Müller
Schon einmal an die Möglichkeit gedacht, dass ein Mensch als glibberiges, hässliches Alienmonster wiedergeboren werden könnte? ;-) Leben gibt es sicher irgendwo in den Weiten des Universums, aber vielleicht nicht auf die Art, wie wir Menschen uns Leben vorstellen. Antworten