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Um schonendes Anhalten wird gebeten

Der britische Kosmologe Stephen Hawking hat erneut vor technisch überlegenen Zivilisationen aus dem Weltall gewarnt – und ihren womöglich erschreckenden Absichten.

1/10 Aussergewöhnlicher Sitznachbar: Dieser Ausserirdische stammt aus dem Film «The Last Starfighter» aus dem Jahr 1984.
AFP

   

In einer am Sonntag in den USA erstmals ausgestrahlten TV-Serie sagte Hawking nach Berichten britischer Medien, wenn Ausserirdische die Erde besuchen sollten, könne das etwa so sein, wie bei Kolumbus' Entdeckung Amerikas, «was für die eingeborenen Amerikaner nicht gut ausging». Weiter sagte der Physiker demnach: «Solche fortschrittlichen Aliens werden vielleicht Nomaden, die darauf aus sein könnten, was immer sie erreichen können zu erobern und zu kolonisieren.» Die neue TV-Serie trägt den Titel «Ins Universum mit Stephen Hawking».

Hinsichtlich der Möglichkeit ausserirdischen Lebens hat Hawking laut den Berichten mit mathematischer Wahrscheinlichkeit argumentiert: rein mathematisch betrachtet sei das Nachdenken über Ausserirdische «völlig rational», so der Physiker, «die wahre Herausforderung ist, zu berechnen, wie Aliens tatsächlich sein könnten.» In seiner Vorstellungswelt kommen glühende tintenfischartige Kreaturen, Herden von Pflanzenfressern und strahlend gelbe Räuber vor, die ihre Beute mit Stachelschwänzen töten, wie es in den Medienberichten hiess.

Traum und Albtraum der Menschheit

Die Sehnsucht nach Kontakten mit ausserirdischen Zivilisationen ist alt. Die 1972 und 1973 gestarteten US-Forschungssatelliten Pioneer 10 und 11 tragen Tafeln mit nackten Erdenbewohnern und Symbolen, die die Positionen der Erde und der Sonne übermitteln sollen. Voyager 1 und 2, die 1977 ins All geschossen wurden und mittlerweile am Rand des Sonnensystems unterwegs sind, haben jeweils eine vergoldete Phonogramm-Platte im Gepäck mit Erdgeräuschen und -Bildern.

Zuletzt nahmen die Versuche zu, mit Ausserirdischen in Kontakt zu treten – aber auch die Warnungen vor allzu sorglosem Umgang mit solchen All-Botschaften. Im Jahr 2008 beamte die Nasa den Beatles-Song «Across the Universe» ins All – als Friedensbotschaft an alle Ausserirdischen, die sich im Jahr 2439 zufällig am Polarstern aufhalten. 2006 schrieb die britische Fachzeitschrift «Nature»: «Es kann nicht unbedingt davon ausgegangen werden, dass alle ausserirdischen Zivilisationen gutartig sind – und sogar der Kontakt mit einer gutartigen könnte ernste Auswirkungen auf die Menschen hier auf der Erde haben.» (afp)

Erstellt: 26.04.2010, 10:10 Uhr

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22 Kommentare

Markus Müller

26.04.2010, 16:33 Uhr
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Schon einmal an die Möglichkeit gedacht, dass ein Mensch als glibberiges, hässliches Alienmonster wiedergeboren werden könnte? ;-) Leben gibt es sicher irgendwo in den Weiten des Universums, aber vielleicht nicht auf die Art, wie wir Menschen uns Leben vorstellen. Antworten


Stefan Bisig

26.04.2010, 16:10 Uhr
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Sicher schicken die Ausserirdischen zuerst ein Forschungsschiff - Christoph Kolumbus führte seinerzeit auch eine Forschungs- und Handelsexpedition ... Es ist ein Gedanke der Hippie-Ära, dass intelligent und friedlich synonym sein müssen. Aber: Neue Waffen werden nicht von Dummköpfen entwickelt - dafür gerne eingesetzt. Antworten


Steven Ruedisuehli

26.04.2010, 15:40 Uhr
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Empfehle allen folgende Lektuere: "Der 12. Planet" von Zecheria Sitchin, Kopp Verlag. EUR 9,95. EXTREM detailliert beschrieben, sehr komplex, aber trotzdem hochspannend Viel Spass bei der Horizonterweiterung Antworten


Jürg Stuber

26.04.2010, 15:22 Uhr
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Hans Zimmer Würde noch einen Schritt weiter wagen und nicht nur annehmen es sei unwahrscheinlich dass die Erde einmalig ist sondern dass es ganz und gar unmöglich ist im gesamten Universum. Die moderne Astronomie spricht ja sogar unserem "eigenen" Universum die Einmaligkeit ab und nimmt an dass es noch weitere Universen gibt. Es wäre schon sehr arrogant anzunehmen wir wären die einzigen. Antworten


Max Minder

26.04.2010, 14:47 Uhr
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Die Frage, ob Hawking wirklich so intelligent gewesen ist, ist berechtigt. Denn wer bei so einem hanebüchenen Schmarren mitmacht und diesen auch noch mathematisch zu unterlegen versucht, dann muss man bei seinem Geistesblitz mit dem Urknall evtl. erhebliche Zweifel an der Wahrhaftigkeit vermuten. Antworten


Oliver Hackl

26.04.2010, 14:39 Uhr
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Mal angenommen es gäbe Ausserirdische und sie wären friedlich. Unsere Probleme müssten wir trotzdem selber lösen. Ausserdem denke ich, dass wir von feindlich gesinnten Ausserirdischen warscheinlich mehr lernen würden. Zumindest wären wir gegen den gemeinsamen Feind endlich mal geeint. Die Präsenz der Aliens würde uns Menschen wie eine grosse Familie ohne nennenswerte Unterschiede erscheinen lassen Antworten


Hans Zimmer

26.04.2010, 14:24 Uhr
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Es gibt 100 Milliarden Galaxien, welche jede hunderte von Millionen von Sternen enthält. In so einem grossen Raum ist es unwahrschiendlich dass die Erde der einzige Planet ist wo sich Leben entwickelt hat. Simpel! Antworten


eugen bissegger

26.04.2010, 14:00 Uhr
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Was essen und trinken denn diese Ausserirdischen? Dass ähnliche Bedingungen wie sie auf dem Planeten Erde herrschen, müsste von der Distanz Sonne Erde ausgegangen werden ( ca. 150 Millionen Km ). Oder gibt es mehr als eine Sonne? Die "fortschrittlichen" kriegslüsternen Eroberer - Aliens alias Mensch sollte eher zu denken geben. Antworten


Manfred Werner

26.04.2010, 13:56 Uhr
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@ Max Minder: Leider völlig falsch gedacht. Was in der Weltraumforschung gemacht wird entscheidet über das Schicksal der Menschheit. Ohne Weltraumforschung keine Zukunft - jedenfalls nicht wenn die Menschen nicht lernen sich zu mässigen. Man müsste halt ein bisschen über seinen Gartenzaun hinweg denken lernen, nur so sieht man das Wesentliche. Antworten


ellen Braun

26.04.2010, 13:25 Uhr
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Wir sind Multidimensional, das heisst, wir haben noch weitere Dimension die wir jetzt integrieren dürfen. Sich vor sich SELBST zu fürchten, ist doch etwas eigenartig. Evolution basiert auf einem 12er System und erlaubt Quantensprünge. Das heisst, in Kürze wird in allen Bereichen, die gewohnten Auffassungen, Sichtweisen purzeln. Ein Quantensprung der Freude steht bevor. Grosse Freude steht bevor. Antworten


Walter Zaugg

26.04.2010, 13:20 Uhr
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Der Vergleich mit Kolumbus und der Eroberung Amerikas durch die Europäe scheint recht logisch zu sein. Man wird sehen.... oder auch nicht..... Antworten


Barbara Stucki

26.04.2010, 12:50 Uhr
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Nur Scheuklappenmenschen können meinen, es gäbe keine anderen Spezies im Weltall! Aber das Hauptproblem,sind die gigantischen Distanzen, die uns trennen und die auch durch Lichtgeschwindigkeit nicht vernünftig zu überwinden sind. Also mehrfache Ueberlichtgeschwindigkeit? Aber wie? Zudem würde eine fremde Spezies kaum mit einer Armee aufkreuzen, sondern mit einem Forschungsschiff oder zwei.... Antworten


Andreas Müller

26.04.2010, 12:50 Uhr
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Hawking könnte durchaus recht haben. Technisch weit gereifte Eroberungsgesellschaften (bspw. das alte Rom, die Nazis, die USA) sind trotz Intelligenz nicht gefeit vor Gewalt. Für was sollten denn friedliche Ausserirdische hierher kommen? Wer finanziert bei denen die Milliarden für friedliche Entdecker-Missionen? Das geht ja schon auf der Erde nicht. Bezahlt wird nur zum materiellen Vorteil. Antworten


Bucher Kurt

26.04.2010, 12:37 Uhr
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ANTI - PROPAGANDA ! Weil es in der nächsten Zeit wirklich zu Kontakten kommen könnte, versuchen gewisse Kreise diese "Aliens" schon zum vorherein schlecht zu machen. Sie haben uns aber nicht nötig, sondern wir brauchen sie, weil sie uns helfen können gegen unser egozentrisches und geldgieriges Wesen. Auch für die Reinigung der Umwelt und neue Energiequellen haben sie sicher gute Lösungen für uns Antworten


Peter Spielmann

26.04.2010, 12:33 Uhr
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Wer sagt denn, dass solche ausserirdische Wesen uns nicht schon längst kontrollieren? Die ganze Menschheit strebt nach Frieden und trotzdem gelingt es uns nicht friedlich miteinander auszukommen. Wer sagt denn, dass solche ausserirdische Wesen physisch wie wir sein müssen? Ausserdem: Intelligenz ist keine Garantie für MIlde, Verständnis und Liebe. Interesse am Wohl des anderen stiftet Frieden. Antworten


Max Minder

26.04.2010, 12:29 Uhr
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Es darf gelacht werden. Aber vor 50 Jahren glaubte die Gilde der Astro-Physiker tatsächlich, dass es an jeder Ecke im Universum bewohnbare Planeten gibt und es von Aussenirdischen nur so wimmelt. Heute weiss man, dass dem nicht so ist und deshalb versuchen alle Weltraumorganisationen mit HAARSTEUBENDER PR ihre Haut zu retten. Aber das langt nicht. In 30 Jahren wird es die NASA nicht mehr geben. Antworten


Samuel Zwicky

26.04.2010, 12:28 Uhr
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...ist Stephen Hawking wirklich so intelligent wie allgemein behauptet wird? Antworten


Marc Brunner

26.04.2010, 12:05 Uhr
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Fortschritt bedeutet keinesfalls ein friedlicheres Verhalten. Und selbst die intelligentesten Wesen können von Habgier getrieben werden. Und man bedenke: Nur wer denkt gewinnen zu können, beginnt einen Krieg. Antworten


urs meier

26.04.2010, 12:03 Uhr
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na super und wenn die aliens keine beatles mögen werden wir alle sterben... Antworten


hans scholl

26.04.2010, 12:02 Uhr
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der beweis, dass es ausserirdisches INTELLIGENTES leben gibt, ist, dass noch niemand mit uns in kontakt getreten ist. Antworten


Remo F. Roth

26.04.2010, 11:28 Uhr
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Warum immer konkretisieren und Ausserirdische suchen? Die Physik hat längst erkannt, dass hinter Raum und Zeit weitere sechs Dimensionen existieren müssen. In diesen zusätzlichen Dimensionen verstecken sich die sogenannten Ausserirdischen. Sie sind also und waren schon immer unter uns, sind allerdings nur in veränderten Bewusstseinszuständen erfahrbar. UFO-Betroffene fallen unbewusst in diese. Antworten


Peter Niederer

26.04.2010, 11:22 Uhr
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Ich stelle mir Ausserirdische Wesen friedlich vor. Die sind so intelligent und fortgeschritten, dass sie Beraubungen nicht nötig haben. Anders kann ich mir nicht vorstellen, dass sie in der Lage wären, den Weltraum mit seiner scheinbaren Lichtgeschwindigkeitsgrenze zu bereisen. Die hätten vermutlich mehr Angst vor den Menschen mit ihren Kriegen und Habgier, als wir Angst vor ihnen haben müssen. Antworten



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