SpaceX muss den Flug zur ISS verschieben
Aktualisiert am 03.02.2012 4 Kommentare
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Die Privatfirma SpaceX will Ende März ihre unbemannte Raumkapsel Dragon zur Internationalen Raumstation (ISS) schicken. Ein genaues Datum für den Testflug solle Mitte Februar genannt werden, kündigte ein Sprecher der US-Raumfahrtbehörde Nasa an.
Frühestmöglicher Termin sei der 20. März. Die Dragon-Kapsel soll die ausser Dienst gestellten Space-Shuttles für Flüge zur ISS ersetzen. Ursprünglich war ein erster Probeflug für den 7. Februar angekündigt.
Zwölf Versorgungsflüge
SpaceX wurde vom südafrikanischen Geschäftsmann Elon Musk gegründet, der durch Einnahmen aus Internet-Geschäften reich wurde. Ein Vertrag mit der Nasa sieht vor, dass SpaceX für 1,6 Milliarden Dollar zwölf Versorgungsflüge zur ISS gewährleistet und rund 20 Tonnen Material dorthin verfrachtet.
Im Dezember 2010 beförderte SpaceX als erstes Privatunternehmen eine Raumkapsel ins All und zur Erde zurück. Mit der Rückkehr der Atlantis auf die Erde endete im vergangenen Juli nach drei Jahrzehnten das US-Shuttleprogramm. Seither sind die USA bei Flügen zur ISS auf die russischen Sojus-Raketen angewiesen. (kpn/sda)
Erstellt: 03.02.2012, 21:06 Uhr
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4 Kommentare
Es macht keinen grossen Sinn, wenn sich eine wirtschaftlich schwer angeschlagene Nation mit bemannter Raumfahrt beschäftigt. Das hat Obama auch so gesehen und das Space-Shuttle- und Constellation-Programm gekillt. Die Abtretung von Raumtransportaufträgen an die private SpaceX höhlt diesen Entscheid nicht nur aus, sondern kostet erst noch mehr Steuergeld. Die Sojus-Lösung ist der beste Kompromiss. Antworten
Obama hat das Space-Shuttle Programm nicht gekillt - das hat sein Vorgänger getan. Obama hat das Budget der NASA im Gegenteil sogar erhöht. Trotzdem macht dieses nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtausgaben der USA aus. Bei den geplaneten Flügen mit der Dragon geht es nur um Fracht. Antworten
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