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So sehen die nächsten Spaceshuttles aus

Aktualisiert am 22.07.2011 2 Kommentare

Nach der Landung der Atlantis ist die Zeit der Spaceshuttles abgelaufen: Kleinere und günstigere Raumfähren sollen sie ablösen.

1/9 Dream Chaser (Sierra Nevada Corp)
Für die Nachfolge der Spaceshuttles werden diverse Projekte vorangetrieben. Das von der Sierra Nevada Coropoation entwickelte Mini-Space-Shuttle wird von der Nasa mit 100 Mio. Dollar gefördert: Bildmontage eines Dream Chaser im Weltraum.
Bild: Keystone

   

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Die Ära der Spaceshuttles endet

Die Ära der Spaceshuttles endet
Das Shuttle-Programm der Nasa wird nach der Rückkehr der Raumfähre Atlantis eingestellt.

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Nach 30 Jahren und 135 Missionen ist das Zeitalter der amerikanischen Spaceshuttles nun definitiv beendet. Die Raumfähre Atlantis kehrte gestern nach 13 Tagen im All zur Erde zurück und setzte pünktlich um 11.57 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Cape Canaveral auf. Die historische Landung noch vor Sonnenaufgang in Florida verlief problemlos.

«Nachdem es der Welt mehr als 30 Jahre diente, hat das Space- shuttle seinen Platz in der Geschichte verdient», sagte Kommandant Chris Ferguson und bestätigte der Bodenkontrolle im texanischen Houston ein letztes Mal eine gelungene Landung. Während der gesamten Mission hatte sich die Atlantis, abgesehen von kleineren Computerproblemen, in technischer Topform gezeigt wie selten ein Shuttle zuvor. Die wiederverwendbaren Raumfähren wären gemäss Experten immer noch einsetzbar, aber die Flüge und die Wartung sind zu teuer.

Die Atlantis wird wie die anderen noch existierenden Orbiter Discovery und Endeavour vom kommenden Jahr an in US-Museen ausgestellt. Auch der Prototyp Enterprise wird weiter zu sehen sein. Die Columbia und die Challenger waren im Verlauf ihrer Mission verunglückt – 14 Astronauten waren dabei ums Leben gekommen.

Neue Kapseln nicht bereit

Die Mission der Atlantis zur Internationalen Raumstation (ISS) beschliesst vorerst auch die Ära der bemannten Raumfahrt in den USA. Das Land hat nach der Ausmusterung der Shuttles für absehbare Zeit keine eigenen Fluggeräte mehr, um seine Astronauten ins All zu schicken. Tausenden Mitarbeitern des Kennedy Space Center in Florida droht die Entlassung.

Gut möglich, dass sie im Privatsektor eine neue Anstellung finden, denn die Nasa setzt für den Ersatz der Shuttles auf die Zusammenarbeit mit vier pri- vaten Raumfahrtunternehmen. Diese erhielten von der Nasa zwischen 25 und 110 Millionen Dollar für die Entwicklung neuer Raumfahrzeuge, die kleiner sind und weniger kosten. Neben dem Flugzeughersteller Boeing sind drei spezialisierte Firmen mit im Rennen. Gleichzeitig arbeitet die Nasa selbst an einer neuen Langstreckenraumfähre. Deren Zukunft ist aber ungewiss, weil Präsident Obama dem Programm zu Beginn letzten Jahres den Geldhahn zugedreht hat.

Nächstes Ziel: Mars

Die neuen Raumfähren sind aktuell im Entwicklungs- oder Teststadium. Flüge ins All mit Menschen an Bord hat noch keine hinter sich gebracht. Bis die Kapseln einsetzbar sind, ist die Nasa für Reisen zur ISS auf Mitfluggelegenheiten in den russischen Sojus-Kapseln angewiesen.

«Der letzte Shuttle-Flug markiert das Ende einer Ära, aber heute verpflichten wir uns erneut, die bemannte Raumfahrt weiterzuführen», erklärte Nasa-Chef Charles Bolden unmittelbar nach der gestrigen Landung der Atlantis. Erklärtes Ziel der Behörde ist es, bis 2030 Menschen zum Mars zu bringen. Konkrete Pläne und finanzielle Mittel dafür sind aber noch nicht sichergestellt. (ssc/sda/afp)

Erstellt: 21.07.2011, 21:18 Uhr

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2 Kommentare

Beat Zahnd

22.07.2011, 19:00 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Nein Herr Antonovic, es ist gerade anders herum. Shuttle-ähnliche Vehikel mögen zwar toll aussehen sind aber technischer Unsinn. Der Aufwand für den Hitzeschild ist massiv grösser und somit teurer. Schon beim Shuttle wurde vor 40 Jahren von Politikern falsch entschieden. Es gibt nichts einfacheres als eine Kapsel, weshalb auch alle ernstzunehmenden Nachfolge-Projekte Kapseln sind. Antworten


Bojan Antonovic

22.07.2011, 15:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Bitte nur Space-Shuttles! Raumkapseln bringen nicht viel! Da die Welt Geld für Banken, Griechenland und anderem Unsinn hat, könnten man neue Space-Shuttles aus der Kaffekasse zahlen! Antworten



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