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Nasa-Satellit über dem Pazifik abgestürzt

Aktualisiert am 24.09.2011 8 Kommentare

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat den Absturz eines Satelliten bestätigt. Der Satellit sei auf der Erde aufgeschlagen, erklärte die Behörde in Cape Canaveral.

1/7 Seit sechs Jahren nicht mehr in Betrieb und jetzt auf Kollisionskurs mit der Erde: Der Forschungssatellit UARS (Computerbild).
Bild: Reuters

   

Der Nasa-Satellit ist beim Eintritt in die Atmosphäre auseinander gebrochen. (Video: Reuters)

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Ein ausgedienter Forschungssatellit der Nasa ist nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde am Samstagmorgen (MESZ) unkontrolliert auf die Erde gestürzt. Der genaue Absturzort war zunächst nicht bekannt, der Satellit sei aber über dem Pazifik in die Erdatmosphäre eingedrungen, teilte die Nasa mit. Nach vorab durchgeführten Berechnungen sollten die Bruchstücke des Satelliten allerdings innerhalb einer 800-Kilometer-Schneise niedergehen. Deshalb war vorerst unklar, ob sie tatsächlich ins Meer gestürzt waren.

Die Nasa hatte berechnet, dass der sechs Tonnen schwere Satellit in mehr als 100 Einzelteile zerbrechen würde, von denen die meisten beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen würden. 26 grosse Bruchstücke mit einem Gesamtgewicht von 544 Kilogramm könnten jedoch laut Nasa die Erde erreicht haben. Die Gefahr, dass Menschen zu Schaden kommen könnten, sei aber sehr gering, hatte die Nasa vorab erklärt.

Grösster Absturz seit 32 Jahren

Seit Beginn des Raumfahrtzeitalters ist noch nie ein Mensch durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden. Der Satellit zur Erforschung der oberen Schichten der Atmosphäre (Upper Atmosphere Research Satellit - UARS) war allerdings der grösste Nasa-Flugkörper seit 32 Jahren, der unkontrolliert abgestürzt ist.

Der UARS war vor dem Absturz länger als erwartet in einer Umlaufbahn um die Erde geblieben. «Er will einfach nicht herunterkommen», sagte der Forscher Jonathan McDowell vom Harvard-Smithsonian Zentrum für Astrophysik. Ursprünglich war bereits am Freitag mit einem Absturz gerechnet worden.

UARS war vor 20 Jahren von der Raumfähre «Discovery» ins All gebracht worden. (pbe/sda)

Erstellt: 24.09.2011, 14:16 Uhr

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8 Kommentare

Max Friedrich

24.09.2011, 12:48 Uhr
Melden 46 Empfehlung

Herr Ineichen, ich bin mir sicher, dass sie kein GPS benützen, Flugzeug fliegen und Wettervorhersagen anschauen. Darum haben Sie auch das begründete Recht, wütend auf Unternehmen zu sein, welche Satelliten betreiben. Schliesslich verzichten sie vollends auf diese Dienste. Antworten


Hans Ineichen

24.09.2011, 03:52 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Immer dasselbe - zuerst Geld verdienen. Dann den todbringenden Abfall mit menschenverachtenden Warscheinlichkeitsberechnungen anderen überlassen. Stupides + widerliches Denken. Antworten



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