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Morgen ist Neustart am Cern

Aktualisiert am 20.11.2009

Nach monatelangen Reparaturarbeiten soll am Samstag am CERN in Genf der weltgrösste Teilchenbeschleuniger wieder anlaufen.

Im kilometerlangen Tunnel rund um Genf soll es wieder summen: Am Cern bereitet man sich auf den Neustart vor.

Im kilometerlangen Tunnel rund um Genf soll es wieder summen: Am Cern bereitet man sich auf den Neustart vor.
Bild: Keystone

Der Large-Hadron-Collider (LHC) solle in den frühen Morgenstunden wieder in Betrieb genommen werden, teilte das CERN am Freitag mit. Der Teilchenbeschleuniger der Europäischen Organisation für Kernforschung an der französisch-schweizerischen Grenze war vor 14 Monaten wegen schwerer Pannen kurz nach der Inbetriebnahme gleich wieder abgestellt worden, weil aus dem Kühlsystem Helium entwich. Auch an den Beschleunigungsmagneten entstanden Schäden.

Inzwischen wurden Sicherungsvorrichtungen eingebaut, die einen reibungslosen Betrieb gewährleisten sollen. Mit dem LHC sollen wissenschaftliche Rätsel zur Entstehung des Universums und zur Struktur der Materie gelöst werden.

Jahrelange Anlaufzeit

Um seine volle Leistungskraft zu erreichen, muss der LHC mehrere Jahre laufen. Dabei werden hochenergetische Teilchen in einer 27 Kilometer langen Ringröhre bis nahe an die Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, um sie dann aufeinander prallen zu lassen. (cpm/sda)

Erstellt: 20.11.2009, 14:01 Uhr

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