Die neue Teufelsmaschine von Orlando Bloom
Aktualisiert am 23.02.2011 6 Kommentare
Jay Leno testet das Blacktrail
Nur noch mit Motorradprüfung
Der Elektrovelo-Markt entwickelt sich rasant. Zum einen hat sich der Absatz dieser Fahrräder seit 2005 Jahr für Jahr praktisch verdoppelt, zum anderen legen die E-Bikes auch bezüglich Tempo laufend zu.
Sicherheitsexperten verfolgen diese Entwicklung mit Sorge. Nun reagiert auch der Bund. Gemäss TA-Recherchen wird das Bundesamt für Strassen (Astra) noch diesen Frühling eine Verordnungsänderung in die Vernehmlassung schicken, die den Absatz der schnellsten E-Bikes dämpfen soll. Der Weg: Die stärksten Modelle sollen künftig nur noch als Kleinmotorräder zugelassen werden.
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Es soll alles bisherige auf dem Fahrradmarkt in den Schatten stellen: Das Blacktrail – ein neues Elektrobike des deutschen Fahrradbauers PG-Bikes. «Die Fahrradindustrie wird mit diesem Model auf eine neue Evolutionsstufe gehoben», kündigt Manuel Ostner, Inhaber des Fahrradproduzenten, mit grossen Tönen an.
Die technischen Daten dieses Superbikes sind beeindruckend: Mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde soll das Gefährt über die Strassen brettern. Der Carbon-Rahmen wiegt lediglich zwei Kilogramm, bei einem Gesamtgewicht von knapp 20 Kilogramm. Der Motor leistet 1,6 PS – mehr als jedes bisherige E-Bike leisten konnte. Für die Herstellung des Bikes soll kein Aufwand gescheut worden sein: Sogar das Know-how aus der Raumfahrt soll für die Entwicklung herbeigezogen worden sein.
Ab März kommt das E-Bike auf den Markt. Doch wer damit «Seriensiege bei Ampelrennen einfahren will», wie es Hersteller Manuel Ostner in Aussicht stellt, muss insgesamt 59'500 Euro hinblättern – das sind umgerechnet über 76'000 Schweizer Franken. Doch dafür werde man sogar Rennen gegen ausgewachsene Sportwagen gewinnen können, sagt Ostner.
Beliebt in Hollywood
Der Hersteller erhofft sich viel von der Lancierung des Blacktrails. «Wir wollen damit Weltmarktführer im E-Bike-Segment werden», sagte Ostner jüngst in einem TV-Interview. Das ultraschnelle E-Bike soll auf dem Weg nach oben in erster Linie zu Werbezwecken eingesetzt werden: Zu teuer ist das Bike, als dass es ein Verkaufsschlager werden könnte. Das Fahrrad ist zudem auf 667 Stück limitiert, was nicht gerade auf die Lancierung eines potenziellen Verkaufsschlagers deutet.
Dafür gelingt es der Firma PG-Bikes nun, weltweite Aufmerksamkeit zu erregen: Vor allem US-Stars reissen sich um das Gerät. Fernsehmoderator Jay Leno stellte sich mit dem Fahrrad gar zu Werbezwecken zur Verfügung, ebenso der Hollywoodschönling Orlando Bloom, und Mickey Rourke soll auch schon damit über den Hollywood-Boulevard brausen.
(mrs)
Erstellt: 23.02.2011, 15:57 Uhr
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6 Kommentare
Das ist KEIN Fahrrad. Es hat einen Motor, demzufolge ist es ein Motorrad. Ein zugegeben kleines, leichtes und teures Motorrad, doch immer noch für Schlaffis (nämlich mit Motor). Es verdient nicht die gleiche Anerkennung wie ein durch eigene Kraft angetriebenes Fahrrad. Antworten
Naja... Riesenneuheit für alle Schlafmützen... es gibt längst Elektromotorräder die schneller als 100 km/h sind - nur dass diese dann vernünftigerweise auch einen adäquaten Rahmen etc haben. So richtig ein Gefährt für geistig etwas beschränke "Stars" also... Antworten
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