UNO nimmt Galápagos-Inseln von der Liste der gefährdeten Gebiete

Aktualisiert am 29.07.2010

Die Galápagos-Inseln gelten nicht mehr als gefährdetes Naturgebiet. Die UNO anerkennt die Leistungen Ecuadors zum Schutz der Inseln.

Die Schutzbemühungen Ecuadors tragen Früchte: Galapagos-Riesenschildkröten.

Die Schutzbemühungen Ecuadors tragen Früchte: Galapagos-Riesenschildkröten.
Bild: Reuters

Die UN-Kulturorganisation (UNESCO) entschied auf einer Sitzung ihres Welterbekomitees in Brasilia, den Archipel rund tausend Kilometer westlich der Küste Ecuadors von der Liste der bedrohten Gebiete zu streichen.

Die Entscheidung sei mit 14 zu fünf Stimmen bei einer Enthaltung getroffen worden, teilte das brasilianische Kulturministerium am Mittwoch in der brasilianischen Hauptstadt mit. Mit dem Schritt sollten die Anstrengungen der ecuadorianischen Regierung zur Erhaltung des einzigartigen Ökosystems gewürdigt werden.

Weltweit einzigartige Flora und Fauna

Der Archipel aus 13 Haupt- und 17 kleineren Inseln verfügt über eine weltweit einzigartige Vielfalt an Flora und Fauna und gehört deshalb seit 1978 zum Welterbe der UNESCO.

Charles Darwin gründete seine Evolutionstheorie auch auf seine Beobachtungen auf dem Archipel im Jahr 1835. Im Jahr 2007 erklärte die UNESCO Galápagos wegen des zunehmenden Tourismus und wegen dem Einfall fremder Arten für gefährdet. Das Welterbekomitee der UNESCO tagt in der brasilianischen Hauptstadt noch bis Dienstag. (mt/sda)

Erstellt: 29.07.2010, 08:31 Uhr

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