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Gifte in Schrebergärten und auf Feldern bedrohen Bienenvölker
Das Insektengift Neonicotinoide gelangt in der Schweiz tonnenweise auf Mais, Raps, Obst und Zierpflanzen und dringt in Pollen und Nektar ein. Mehr...
Von Atlant Bieri.
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15 Kommentare
Da ziehen sich die Schrebergärtner ihr eigenes Gemüse und Salate. Diese dürften aber nicht in den Handel gelangen, da sie zu stark mit "Chemie" belastet sind. Für alles und jedes wird gespritzt und gedüngt was das "Zeug" hergibt. Motto "lieber ein bisschen mehr" ist hier die Devise. Schon vor Jahren wurden diese Böden untersucht, schlimmer gehts nimmer.... Antworten
Die WAHREN Schädlinge sind die Schädlingsbekämpfungsmittel selbst. Diesmal ist es der sogenannte Wirkstoff "Neonicotinoide", der einen schädigenden Einfuss auf die bestäubenden Insekten hat. Die Bienen etc. sind ein so wichtiges Glied im natürlichen Kreislauf!!! Es ist wirklich "unvernünftig und unnötig" solche Mittel einzusetzten, sei es im Hausgarten, Schrebergarten od. auch in der Landwirtsch. Antworten
"Das Insektengift Neonicotinoide gelangt in der Schweiz tonnenweise auf Mais, Raps, Obst und Zierpflanzen und dringt in Pollen und Nektar ein."... und wir essen dann den Honig. Wer also Schädlinge mit Chemie bekämpft, der vergiftet sich und alle anderen gleich mit dazu! Antworten
Da sind wir aber alle froh, dass es keine andern Quellen nikotinartiger Gifte gibt.
Der Giftcoctail in Nahrung und Wasser ist nicht nur für die Bienen ein Problem.
Aber die Chemielobby ist stark, also heisst es selber Verantwortung übernehmen und kaufen, was nicht verseucht ist.
Wir Käufer sind die stärkste Lobby after all.
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Ich bin ja sehr für Wissenschaft. Aber ich habe auch immer schon gesagt dass Chemie in der Landwirtschaft, und umso mehr die Gentechnik, zu unvorhersehbaren Resultaten führt. An diesem Beispiel nun, wenn die Pharma-Industrie schon bei einfachen Giften keine Ahnung hat von längerfristigen Auswirkungen, stellt Euch vor wie das bei der Gentechnik aussieht. Schlicht unverantwortlich. Antworten
Sie verwechseln da Feîgen mit Datteln.Gentech.Veränderungen entstehen laufend auch natürlich,nur merken sie das nicht und ist halb so wild wie Sie glauben.Beim Gift gilt Paracelsus,da wird die Dosis leider öfter überschritten.
@ Bombach: Sie sollten sich erst mal ausmalen, wieviele Hungertote es weltweit gäbe, wenn die Bienen und andere Pflanzenbestäuber aussterben würden.
Natürlich geht es auch ohne Chemie in der Landwirtschaft, man hat dann allerdings alle paar Jahrzehnte mit einer Million Hungertote in Ländern der Grösse der Schweiz zu rechnen. Siehe Grosse Hungersnot in Irland. Diese Verantwortung wollen Sie also übernehmen?
Ok. Soweit so gut (oder auch nicht). Warum werden von den verantwortlichen Behörden nicht umgehen und rigoros ein absolutes Verbot für den Einsatz solcher Mittel ausgesprochen?
Oder wird zuerst beschwichtige, dann eigene Untersuchungen in Aussicht gestellt? Deren Ergebnisse schon heute vorhergesagt werden können.
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In Schrebergärten ist der einsatz von Giften jeglicher Art verboten. Jeder " Schädling " hat einen natürlichen " Nützling ". Sprich, z.B. Blattläuse werden von Himmugüegeli gefressen. Man kann ganz gut auf natürliche Weise gegen " Schädlinge " vorgehen. Auch mit selbst angesetzten Brühen, die auch aus Unkraut bestehen. Somit schliesst sich der Kreislauf. Antworten
N. Meier:
prima Ihr Kommentar, mach ich auch seit Jahrzehnten so und werde von allen Nachbarn hübsch belächelt. In Wirklichkeit sind die Hobbygärtner mit Gift gut eingedeckt solang man das Zeug kaufen kann .....
Liebe Frau Meier, auch selbst angesetzte Brühen können durchaus unspezifisch Nützlingen und Schädlingen zugleich den Garaus machen. Gerade die Wirkstoffgruppe der Neonicotinoide basiert ursprünglich auf selbst angesetzten Brühen aus Tabakkraut. Nikotin ist nun mal ein Nervengift, Neonicotinoide sind "bloss" seine synthetischen Imitate. Auch andere Brühen und Jauchen sind geradeso aggressiv.
"Neonictotinoide" ist kein Insektizid, sondern eine ganze Gruppe von insgesamt 7 Wirkstoffen, von denen 5 in in der Schweiz registrierten Pflanzenschutzmitteln enthalten sind. Für alle in CH registrierten Produkte sind entsprechende Warnhinweise, Wartezeiten oder Ausbringeinschränkungen (Blütezeit etc.) auf den Etiketten vorgeschrieben.
Wie so oft ist das Problem nicht ein Stoff, sondern die ...
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