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Alles Torftrottel
Viele Gärtner verwenden Blumenerden auf Torfbasis – und schädigen damit das Klima. In die Schweiz werden jedes Jahr 150'000 Tonnen Torf importiert, jetzt planen die Grossverteiler den Ausstieg. Mehr...
Von Atlant Bieri.
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8 Kommentare
Da Torf meist in kleineren Mengen gebraucht wird, entsteht gar nicht so die hohe Temperatur wie in einem Misthaufen, sodass der Rotteprozess relativ langsam abläuft. Die grossen CO2-Produzenten sind brennende Kohleflöze, die unterirdisch kaum zu löschen sind.
Früher hat man Torf verheizt, was die Leute aber früh sterben liess.
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Merkwuerdig, in meinem Garten blueht und waechst alles ohne die Zugabe von Torf oder chemischen Duenger. Ab und zu (eher selten) werfen wir etwas Pferde oder Rindermist auf die Erde und presto es waechst gemuetlich vor sich hin. Zudem kompostieren wir unseren Kuechen Abfall. Ich habe die Torfhysterie nie ganz verstanden. Antworten
Und schon wieder werden die Spiesse ungleich verteilt. Die meisten in der Schweiz verkauften Pflanzen stammen aus Holland. Sie werden ganz klar im Torf produziert, eben weil es in torffreien Substraten nicht geht. Sollte das torffreie Substrat zum Muss werden, müssen die Grossverteiler das auch von den Importen verlangen. Das wird für den produzierenden Gartenbau zur echten Herausforderung. Antworten
Gemäss Wikipedia werden pro Jahr im nördlichen Europa mehr als 10 Mio Tonnen Torf zur Energiegewinnung verbrannt. Vielleicht sind da die Moorbeete in unseren Gärten und die Setzlingsproduktion weltweit gesehen gar nicht das zentrale Problem. Antworten
Na das wir doch endlich Zeit würde ich sagen. Die ewige Sucherei nach einem Sack Blumenerde mit dem Logo "torffrei" nervt tatsächlich! Da kann man als Konsument noch so viel guten Willen zeigen, wenn es einem derart schwer gemacht wird, sich naturfreundlich zu verhalten :-S Antworten
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